2014

18.09.               Pirna-Achter startet zur Champions League

Platz drei am letzten Bundesliga-Renntag und damit am Saisonende ebenfalls Dritter, dass ist die durchaus beeindruckende Statistik des Pirna-Achters. Mit diesem Ergebnis hat es die Mannschaft aber auch geschafft, sich für die Ruder-Champions League zu qualifizieren. Diese findet am 20. September in Berlin statt.
Die Ruder-Champions League ist ein Wettkampf zwischen internationalen Top-Achtern, welche sich alle über ihre nationalen Meisterschaften qualifizieren mussten. Auf der Renndistanz von 350m werden die Mannschaften in packenden Rennen um die Krone im internationalen Sprintrudern antreten. „Es ist wirklich ein wahnsinnig starkes Feld. Da sind nicht wenige Profi-Mannschaften aus England, Frankreich und Amerika dabei. Die machen das ganze Jahr wirklich nichts anderes als zu rudern. Da sind wir eindeutig die Underdogs. Aber wir werden wie immer alles geben.“, erläutert Teamleiter Lars Kaulfuß.
Auch Trainer Olaf Hanus freut sich auf das Event, möchte allerdings keine Prognose über eine mögliche Platzierung abgeben: „Wir kennen nur drei Boote im gesamten Feld und gegen die wird es schwer werden. Über den Rest kann ich keine Auskunft geben. Aber ich bin mir sicher das die Meister aus Amerika und England keine leichten Gegner werden. Wir werden sehen wie wir in den Wettkampf starten. Unser Vorteil ist, dass wir das ganze Jahr Sprints rudern und somit perfekt auf diese Distanz eingestellt sind. Viele der anderen Boote fahren über die Saison die klassische 2000m Distanz und das ist dann schon eine Umstellung.“
In Berlin werden 22 Männerachter an den Start gehen. Weitere Deutsche Teilnehmer sind Pirnas Liga-Konkurrenten aus Frankfurt und Krefeld. Der Pirna-Achter wird wie gewohnt mit Optimismus und Spaß am Rudern in diesen internationalen Wettkampf starten und vielleicht schaffen die Sachsen wieder einmal eine kleine Sensation.

 

16.09.                Pirna-Achter errudert gleich doppelt Bronze

Am vergangenen Samstag fand auf der Hamburger Binnenalster das Finale der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) statt. Mit einer denkbar guten Ausgangsposition reisten Pirnas Ruderer in die Hansestadt. Als Tabellen-Dritter hatte die Mannschaft ihre bis dato beste Tabellenposition inne und wollte diese mit aller Macht verteidigen. Ebenfalls strebten die Recken um Trainer Olaf Hanus endlich eine Medaille in der Tageswertung an.
Bereits Freitag reisten die Ruderer nach Hamburg, um noch eine letzte Trainingseinheit auf der Alster zu absolvieren. Der Renntag startete für die Pirnaer sehr gut. Mit einem Sieg im Zeitlauf fuhr der Pirna-Achter die zweitschnellste Zeit und setzte ein erstes Ausrufezeichen. Im Achtelfinale distanzierten die Sachsen den DWB-Holding Achter aus Berlin deutlich und zogen somit ins Viertelfinale ein. Dort bekam es das Team mit dem Emscher Hammer zu tun. Auch hier konnte sich der Pirna-Achter behaupten und sich damit sicher unter den Top-Vier der Tageswertung platzieren. Da die direkten Konkurrenten aus Leverkusen und vom Dole-Achter Hamburg patzten, war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass der Pirna-Achter die Saison als Tabellendritter beenden würde und somit eine neue persönliche Bestmarke setzen würde.
Doch war der Renntag noch nicht vorbei und die Pirnaer waren heiß darauf auch zu dieser Tageswertung eine Medaille einzufahren. Das Halbfinale bestritten die Oberelbler gegen den Münster-Achter. Es war ein denkbar knappes Rennen und nur 14 Hundertstel trennten die Boote im Ziel. Leider konnten sich hier die Münsteraner durchsetzen und der Pirna-Achter zog in das Finale um den Bronzerang ein. Dort traf die CANALETTO-Crew auf das Team Lombardium Hamburg. Die starken Aufsteiger hatten sich zu ihrem Heimspiel noch einmal deutlich verstärkt und lieferten den Sachsen ein hartes Rennen. Doch am Ende konnte sich der Pirna-Achter durchsetzen und die Bronze Medaille gewinnen.

„Einfach super. Mehr kann man dazu nicht sagen. Wir haben eine sehr konstante Saison gezeigt und gehören nun zu den Top-Drei Booten im deutschen Sprintrudern. Was wollen wir denn mehr? Zum Anfang der Saison war unser festes Ziel den sechsten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen und jetzt stehen wir mit auf dem Podest. Ich würde sagen, wir haben alles richtig gemacht.“, so der mehr als stolze Trainer. Auch Teamleiter Lars Kaulfuß stand die Freude, aber auch die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben: „Es war eine geniale Saison. Wir haben uns immer wieder neu angespornt und immer eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, was uns denke ich so stark macht. Aber ein riesengroßer Dank gilt unserem Trainer Olaf. Er saß bei jedem Wetter im Motorboot und redete unermüdlich auf uns ein. Auch wenn es manchmal sehr schmerzhaft war, sind wir ihm für jeden Trainingskilometer und Intervall dankbar.“ Für den Pirna-Achter steht nun noch ein letzter Wettkampf auf dem Plan. In zwei Wochen will das Team erneut den Sachsenmeistertitel in Eilenburg verteidigen. Dazu muss sich die Mannschaft nun schnell auf die 1000m Strecke umstellen. Doch bleibt das Team dabei optimistisch, auch wenn sie dort auf die Unterstützung der Wurzener Kameraden verzichten muss, die sich in diesem Rennen im konkurrierenden Boot befinden werden.

 

10.09              Saisonfinale für Pirna-Achter in Hamburg - Platz Drei ist mehr als machbar

Am kommenden Wochenende wird es auf der Hamburger Binnenalster wieder heiß her gehen. Am 13.September findet in der Hansestadt der finale Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) statt. Dort werden Pirnas Ruderer wieder in der ersten Reihe mitmischen. Mit dem derzeit dritten Tabellenplatz schickt sich die Mannschaft um Trainer Olaf Hanus an, ihre beste Saison in Liga eins zu beenden.
„Es wird keine leichte Aufgabe, aber es liegt voll in unserer Hand, den Platz zu halten.“, erläutert der Trainer die Situation der Mannschaft. „Wir haben gut trainiert und alle sind gewillt den dritten Platz zu verteidigen. Als startstarke Mannschaft kommt uns die kurze Strecke in Hamburg entgegen. Doch dürfen wir die Konkurrenz auf keinen Fall unterschätzen. Viele Mannschaften verstärken sich zum letzten Renntag noch einmal mit ihren Leistungssportlern aus der Nationalmannschaft. Gerade der Dole-Achter dürfte bei seinem Heimspiel ein richtig harter Gegner werden.“
Die Ruderer wollen, wie schon im Vorjahr noch einmal eine Medaille in der Tageswertung erringen. Die letzten Renntage hat die Mannschaft gezeigt, dass sie in der Lage ist, auch bei den Top-Booten aus Krefeld und Frankfurt mitzuhalten. Der Pirna-Achter wird auf Angriff fahren und sich mächtig in die Riemen legen, um das angestrebte Ziel zu erreichen und sich damit letztendlich für all die Strapazen während der Trainingskilometer zu belohnen.

 

27.08.                   Pirnas Ruderer verteidigen Tabellenplatz drei in Münster

Der Pirnaer Ruderverein ist eine sportliche Größe in der Sportlandschaft der Elbstadt Pirna. Seit Jahren glänzen die Ruderer mit sportlichen Erfolgen in allen Altersklassen. Das Aushängeschild des Vereins bildet dabei der Pirna-Achter. Das Flaggschiff ist seit Jahren Favorit auf den Sachsenmeistertitel und mischt seit nunmehr drei Jahren in der ersten PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) mit. Auch dort schaffte es die Mannschaft in der Vergangenheit, sich immer besser in Szene zu setzen. In diesem Jahr kann man nun mit Recht behaupten, dass das Team um Trainer Olaf Hanus zu den besten Achtern der Bundesrepublik zählt. Derzeit schickt sich der Pirna-Achter an, Platz drei in der ersten Bundesliga zu halten.

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Aasee in Münster der vierte und damit vorletzte Renntag der RBL statt. Dort erruderten die Sachsen einen hervorragenden Tagesplatz vier und verteidigen somit den dritten Tabellenplatz. Bereits im Zeitlauf konnte der Pirna-Achter mit der drittschnellsten Zeit glänzen und auch das darauf folgende Achtelfinale souverän für sich entscheiden. Das Viertelfinale sollte dann schon eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den dritten Tabellenplatz werden. Gegner der Pirnaer waren dort die direkten Tabellennachbarn aus Leverkusen und Mülheim, sowie der Tabellenführer aus Frankfurt. In einem denkbar knappen Rennen verpasste der Pirna-Achter die Sensation und wurde Zweiter hinter Frankfurt. Dennoch war den Elbstädtern der Einzug in die Top Vier gelungen und der dritte Tabellenplatz konnte somit verteidigt werden. Im Halbfinale stand den Pirnaern kein geringerer als der Deutsche Meister aus Krefeld gegenüber. In einem packenden Rennen gab die Mannschaft alles und konnte die Krefelder leider nicht bis zum Ende halten. Somit zog die Mannschaft in das Finale um die Plätze drei und vier ein. Dort musste man sich dem Dole-Achter aus Hamburg stellen. Doch in diesem letzten Rennen des Tages fehlten der Mannschaft ein wenig die Körner und musste den Hamburgern die Bronzemedaille überlassen. „Natürlich wäre eine Medaille super gewesen, aber Hauptsache ist, dass wir unseren Tabellenplatz gehalten haben und sogar den Vorsprung auf die Konkurrenz ausbauen konnten. Wer hätte denn am Anfang der Saison gedacht, dass wir jetzt ganz weit vorne in der Tabelle mitrudern.“, so beschreibt Teamchef Lars Kaulfuß den Renntag.

Die Mannschaft wird den eingeschlagenen Weg weitergehen und sich gewissenhaft für den letzten Renntag in Hamburg rüsten. Das große Ziel ist selbstverständlich den Tabellenplatz zu verteidigen und die Saison als Dritter zu beenden. Im vergangenen Jahr konnte der Pirna-Achter in der Hansestadt das bestes Ergebnis überhaupt erzielen: Die Bronzemedaille in der Tageswertung. Dies will die Mannschaft am 13. September mindestens wiederholen, wie der Trainer verrät: „Das war letztes Jahr eher unerwartet. Dieses Jahr wissen wir, dass wir das schaffen können. Und mit etwas Glück wird es vielleicht noch etwas besser als Bronze. Wenn man sich die Zeiten des Renntages ansieht, wird eines ganz klar: Wir gehören zu den schnellsten drei der Liga und nach oben sind die Abstände denkbar gering. Ich denke, dass die Jungs noch einmal richtig Gas geben werden.“

 

06.08.               Pirna-Achter erobert Tabellenplatz drei in Rüdersdorf

Am vergangenen Wochenenden sorgte der Pirna-Achter für eine kleine Sensation. Beim dritten Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) in Rüdersdorf belegte Pirnas Vorzeigeboot den fünften Platz in der Tageswertung. Damit konnte sich die Mannschaft von der Oberelbe Tabellenplatz drei erkämpfen. In den vorangegangenen Trainings hat sich bereits eine Umbesetzung der Mannschaft angekündigt. So übernahm an diesem Wochenende Alexander Schmidt die Schlagposition im Pirna-Achter .
Schon nach dem Zeitlauf war allen klar, dass an diesem Tag viel möglich ist. In diesem konnten die Pirnaer sofort die Zeitfahrgegner aus Münster um mehr als eine halbe Bootslänge distanzieren und die drittschnellste Zeit fahren. Damit war die erste Grundlage des Tages gelegt.

Im Achtelfinale reichte der CANALETTO-Crew Platz zwei hinter dem Emscher-Hammer um ins Viertelfinale einzuziehen. Dieses versprach ein absoluter Knaller zu werden. Gegner der Sachsen waren keine anderen, als der deutsche Meister aus Krefeld, die Heimmannschaft aus Rüdersdorf und der direkte Tabellennachbar aus Leverkusen. Es war ein hartes Rennen und bis kurz vor dem Ziel sah es nach einer Sensation aus. Der Pirna-Achter lag in Führung. Doch im Endspurt konnte man die Mannschaft aus Krefeld nicht mehr halten und auch Rüdersdorf konnte im Schlusspurt noch den Bugball vor den des Pirnaer Bootes schieben. „Das war echt mehr als schade. Aber es war auch eine richtig starke Mannschaftsleistung. Wenn wir jetzt noch an unseren letzten zehn Schlägen arbeiten, wer weiß was dann noch alles machbar ist.“, so erläutert Trainer Olaf Hanus.
Im Halbfinale setzte sich der Pirna-Achter klar gegen den Palmberg-Achter aus Lübeck durch und zog somit in das Finale um die Plätze fünf und sechs ein. Dort konnte die Mannschaft auch den Lotto Maschsee-Achter bezwingen und sich somit Tagesplatz fünf sichern.
„Es kam uns natürlich zugute, dass die Konkurrenz diesmal nicht die Plätze wie zu den vergangenen Renntagen einfahren konnten. Aber die Mannschaft war an diesem Wochenende wahnsinnig geschlossen. Jeder hatte Spaß und egal wie wir die Besetzungen wechselten, das Boot lief super. Ein riesengroßer Dank geht aber auch an unsere Fans, die den Weg nach Rüdersdorf nicht gescheut haben und uns lautstark unterstützt haben.“, so Teamleiter Lars Kaulfuß.
Das Ziel des Pirna-Achter für den nächsten beiden Renntage ist klar: Den Tabellenplatz verteidigen. Die erste Gelegenheit dazu wird es am 23. August auf dem Aasee in Münster geben. Bis dahin wird die Mannschaft wie immer hart trainieren und an ihren Endspurt-Qualitäten arbeiten, damit man aus Münster vielleicht sogar mit Edelmetall heimkehren kann.  

 

01.08.               Mit neuem Sponsor zu neuen Höchstleistungen

Die Sommerpause ist vorbei und für Pirnas Ruderer steht der dritte Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) in der Rüdersdorfer Kalkseearena an. Zunächst kann die Mannschaft stolz vermelden, dass die Energieversorgung Pirna (EVP) als neuer Sponsor für den Verein und Achter gewonnen werden konnte. „Mit oder gegen den Strom – wir geben Gas“ – das ist der neue Slogan auf dem Boot und repräsentiert die Verbindung zwischen dem Pirna-Achter und der EVP. Der dritte Renntag in Rüdersdorf wird somit der erste Wettkampf mit einem weiteren starken Partner aus der Region.

Die Mannen um Trainer Olaf Hanus haben sich auf dem Kalksee wieder einiges vorgenommen. In der Vorbereitung wurden schweißtreibenden Wasserkilometer auf der Elbe gefahren und ein Trainingslager auf eben diesem Kalksee durchgeführt. In den letzten Jahren führte der Pirna-Achter immer wieder Trainingslager auf dem Kalksee durch, wo man mit der Heimmannschaft eine enge Freundschaft pflegt. „Die Jungs sind richtig heiß auf den nächsten Renntag. Alle haben hart gearbeitet. Trotz der für den Körper anstrengenden Temperaturen, trainierte die Mannschaft konsequent und konzentriert.“, so Trainer Olaf Hanus.

Der letzte RBL-Renntag in Dortmund war für die Sachsen ein kleiner Dämpfer. Auch wenn der achte Platz immer noch ein super Ergebnis war, wollte die Mannschaft den starken vierten Platz vom Saisonauftakt wiederholen und die gute Ausgangsposition in der Tabelle beibehalten. Derzeit befindet sich der Pirna-Achter auf Tabellenplatz sieben. „Das ist natürlich eine super Basis, aber wir wollen dieses Jahr definitiv mehr.“, erläutert Teamchef Lars Kaulfuß.
Während der Sommerpause verzichtete die Mannschaft natürlich nicht auf Wettkampfhärte. Hierzu startete der Pirna-Achter am 28. Juni beim Vienna Night Row. Dort belegte die Mannschaft einen bärenstarken zweiten Platz von 34 gestarteten Männerachtern. Weiterhin wurde im Rahmen des Trainingslagers in Rüdersdorf der traditionelle „König vom Kalksee“ ausgefahren, bei welchem man ebenfalls mit einem zweiten Platz glänzen konnte.
Durch die Nähe zur Heimat hofft die Mannschaft auf den einen oder anderen Fan in Rüdersdorf, um wie in den letzten Jahren eine „Heimspiel“-Atmosphärevorzufinden. Bessere Bedingungen kann sich kein Team wünschen. Die Vorzeichen sehen vielversprechend aus und der Pirna-Achter wird wieder voll auf Angriff fahren.

 

24.06.            Platz acht für Pirnas Ruderer in Dortmund

Die PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) ist das Schaulaufen der deutschen Sprintelite im Rudern. Am vergangenen Wochenende war die RBL zu Gast in Dortmund. Die Crew von Trainer Olaf Hanus reiste mit großen Erwartungen an den Phönixsee. Als Tabellenvierter stellte die Mannschaft dabei große Ansprüche an sich selber.

Für die Pirnaer startete der Renntag um 10.39 Uhr mit einem Elbe-Duell. Der Zeitlaufgegner war der TK-Achter aus Dresden. Diesen konnten die Pirnaer mit einer klaren Bootslänge Vorsprung für sich entscheiden. Dies reichte zum Erstaunen der Beteiligten nur zu einem achten Platz in Deutschlands höchster Sprintliga. Im Achtelfinalewollte die Mannschaft gegen den deutschen Meister aus Krefeld, den Palmberg-Achter Lübeck und den Gießen-Achter beweisen, dass diese Saison dauerhaft ein Spitzenplatz erreichbar ist. Ein beherztes Rennen der Elbstädter ergab einen souveränen zweiten Platz und so war erneut der Einzug unter die Top 8 geschafft.
Im Viertelfinale wollte man saisonübergreifend zum dritten Mal infolge unter die Top4 fahren. Mit am Start waren keine geringeren als der Zweite, Dritte und Vierte der Vorsaison aus Münster, Frankfurt und Hamburg. In einem packenden Rennen schenkten sich die Mannschaften nichts. Mit einem blitzsauberen Start konnte sich der die Elbstädter in Führung setzen. Doch fand die Mannschaft in diesem Rennen nicht den richtigen Übergang in die Streckenschläge. Letztendlich reichte es lediglich zum Einzug in die Finalrunde um die Plätze Fünf bis Acht. „Bei der starken Konkurrenz müssen wir alles Abrufen, damit wir unsere eigenen Ziele umsetzen.Technisch war es eigentlich ein sehr sauberes Rennen. Nur leider gewinnt man nicht durch schönes Rudern, wenn wir nicht unsere Bootsgeschwindigkeit aufs Wasser bringen.“, so Trainer Olaf Hanus zu dem Viertelfinalergebnis.

 Im Halbfinale ging die CANALETTO-Crew mit neuem Mut an den Start. Gegen Mülheim wollte man im Halbfinale einen Finalplatz für die Plätze Fünf oder Sechs erreichen. Nach einigen personellen Veränderungen im Boot ging es frischen Mutes ans Werk. Aber leider konnten die Sachsen auch hier nicht richtig ins Rennen finden und mussten sich den Westfalen geschlagen geben. „An der Motivation und Konzentration lag es auf keinen Fall. Wir haben uns so intensiv auf den Renntag vorbereitet. Es wollte in diesem Rennen einfach nicht laufen. Auch wenn wir am Start wieder gut weggekommen sind, konnten wir die Bootsgeschwindigkeit auf der Strecke wieder nicht halten.“, analysiert Schlagmann Christopher Gey das Halbfinale.
Im Finale traf der Pirna-Achter, auf den Münster Achter. Leider mussten die Pirnaer auch hier eine Niederlage hinnehmen und den Renntag somit auf Platz acht beenden.
Für die Mannschaft ist dieses Ergebnis ein kleiner Dämpfer. Man war mit großen Zielen nach Dortmund gereist und wollte an das Ergebnis von Frankfurt anknüpfen.„Es ist ein wahnsinnig enges Feld. Im Zeitlauf trennten uns wenige Zehntel zum Vierten Platz. Da kann es schon einmal sein, dass bei so einer Leistungsdichte die Tagesform entscheidet. Aber wir wollen zum nächsten Renntag wieder angreifen und beweisen, dass wir unsere Ziele nicht zu hoch gesetzt haben.“, so der Trainer.

Der nächste Bundesliga-Renntag findet am zweiten August in Rüdersdorf statt. Bis dahin wird die Mannschaft noch das ein oder andere Trainingslager absolvieren. Am kommenden Wochenende reist die Mannschaft nach Wien, um den „Vienna NightRow“ zu bestreiten. „Wir nehmen zum ersten Mal an diesem Nachtsprint teil und wollen dort einen guten Eindruck hinterlassen. Dabei haben wir auf jeden Fall einen Podestplatz ins Auge gefasst.“, erläutert Teamchef Lars Kaulfuß die Ziele der Mannschaft in Wien.

 

20.06.            Mit Zuversicht nach Dortmund

Am kommenden Samstag macht die PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) zum ersten Mal Halt in Dortmund. Für den Pirna-Achter ist dies der Zweite von insgesamt fünf Renntagen in der deutschen Sprintserie. Der Erstligist geht dabei mit sehr viel Optimismus an den Start. Zum Saisonautakt in Frankfurt vor drei Wochen konnten die Pirnaer mit Platz vier bereits für ein Achtungszeichen sorgen. Diesen Schwung wollen die Ruderer nun mit in die Heimatstadt des Deutschland-Achters nehmen und ihre starke Ausgangsposition verteidigen, so Teamchef Lars Kaulfuß: „Wir haben uns in Frankfurt super verkauft. Diesen vierten Tabellenplatz haben wir uns hart erarbeitet. Auch der Abstand zu den Medaillenplätzen war nicht unbedingt groß. In Dortmund müssen wir wieder gut in die Gänge kommen. Wenn sich die Mannschaft schon im Zeitlauf gut zusammen findet, konnten wir uns in der Vergangenheit zu den Finalrennen immer noch ein wenig steigern." Das Training der Pirnaer war in den vergangenen Wochen von schwierigen Wasserbedingungen geprägt. Dennoch konnte die Mannschaft intensiv Arbeiten und geht einmal mehr in Topform an den Start. Nachdem starken Auftakt in Frankfurt ist das Team natürlich heiß auf noch mehr und vielleicht sind die Dortmunder Gewässer genau das Richtige für Elberuderer.

 

02.06.          Pirna-Achter beweist seine Stärke zum ersten Bundesliga-Renntag

Am vergangenen Samstag fand in der Mainmetropole Frankfurt der Startschuss zur PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) 2014 statt. Der Pirna-Achter hat sich intensiv auf diesen ersten Renntag vorbereitet. Die letzten Wettkampferfolge in Berlin und Bernburg schafften ein gutes Maß an Selbstvertrauen.

Nach einem kurzen Abschlusstraining am Freitagabend hieß es pünktlich zu Bett zu gehen, um fit für den kommenden Tag zu sein. Kurz vor zehn ging es am Samstag-Vormittag los. Im Zeitlauf mussten die Elbstädter gegen den Allemania-Achter aus Hamburg antreten. Diesen Lauf konnte der Pirna-Achter souverän für sich entscheiden. Das Ergebnis im Zeitlauf sorgte für eine kleine Überraschung. Im 15-Boote-Feld der ersten Liga erreichte man die viert schnellste Zeit. Schneller waren nur die Lokalmatadoren aus Frankfurt, der Münster-Achter und der deutsche Meister aus Krefeld. Im Achtelfinale kam es dann zu einem Sachsen-Duell. Die Gegner der Pirnaer war dort der aus der Nachbarschaft stammende TK-Achter Dresden. Nach dem starken Ergebnis aus dem Zeitlauf hatten die Mannschaft Blut geleckt und stellten deutlich klar, wer die Vormacht-Stellung auf der Elbe inne hat. Mit einer guten halben Bootslänge gewann der Pirna-Achter sein Achtelfinale. Damit war das interne Tagesziel schon erreicht- die Top-Acht. „Ich denke, dass das zwei sehr souveräne Rennen waren, welche der Mannschaft noch einmal richtig Rückenwind gegeben haben. Ab diesem Moment wollten wir noch einmal mehr in die Top-Vier fahren.“, erläutert Trainer Olaf Hanus die Situation nach dem Achtelfinale. Im kurz darauf folgenden Viertelfinale standen die Pirnaer einem alten bekannten Gegner gegenüber: Dem Werksachter vom RTHC Leverkusen. Wie bereits in der letzten Saison war es ein mehr als knappes Rennen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und im Ziel hieß es wieder einmal Zielfoto-Entscheidung. Im Zeitlauf trennten die beiden Mannschaften zwei Hundertstel-Sekunden Genauso war es jetzt. Aber der Pirna-Achter konnte die Bugspitze vorn behalten und somit in die Top-Vier einziehen.

Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann um 20:39 Uhr um die Verteilung in den Finalrennen. Dort standen dem Pirna-Achter die bärenstarken Maschinen vom Main aus Frankfurt gegenüber. Die Pirnaer legten einen guten Start hin und konnten lange an den Zeitfahrsiegern dran bleiben. Allerdings konnten sich die Frankfurter zur Streckenhälfte absetzen und den Sieg für sich verbuchen. „Nach diesem gelungenen Start in den Renntag hoffte man natürlich irgendwo, in das große Finale einzuziehen. Aber gegen die Frankfurter war an diesem Tag einfach kein Kraut gewachsen.“, erklärt Teamkapitän Stefan Schaaf das Halbfinalergebnis. Aber noch hatte der Pirna-Achter die Chance auf Edelmetall. Im kleinen Finale um die Plätze drei und vier stand die CANALETTO-Crew dem Münster-Achter gegenüber. In einem packenden Finalrennen wechselte die Führung immer wieder zwischen den Mannschaften. Mit einem beherzten Schlussspurt gingen beide Boote fast gleichzeitig über die Ziellinie. Aber die Auswertung des Zielfotos bestätigte den Münsteraner den Sieg und damit den dritten Platz vor Pirna. Den Tagessieg konnte die Heimmannschaft aus Frankfurt vor den Krefelder Männern einfahren.

Dennoch ist das Ergebnis mehr als zufriedenstellend. Auch wenn die Mannschaft natürlich mit einer Top-Platzierung liebäugelte, hätte man nicht unbedingt erwartet, dass man gleich mit einem solchen Paukenschlag in die RBL-Saison starten würde. „Wir haben nahtlos an die letzte Saison angeknüpft. Ich bin mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Die Jungs haben wieder eine Spitzenleistung hingelegt und das wurde mit der Ananas zu Recht belohnt. Eine Medaille wäre natürlich riesig gewesen, aber wir haben ja noch ein paar Renntage vor uns.“, so ein zufriedener Olaf Hanus. Auch der gesamte Pirnaer-Ruderverein war begeistert vom starken Ergebnis ihres Achters. Das Handy des Trainers klingelte ununterbrochen. Man darf gespannt sein was die Crew beim kommenden Renntag in Dortmund zeigen wird und ob sie ihre starke Ausgangsposition behaupten kann. Bis dahin wird die Mannschaft noch einmal hart trainieren, verspricht Hanus: „Die Jungs sind jetzt erst recht heiß auf mehr. Die Mannschaft ist noch harmonischer als letztes Jahr. Ich denke, dass dies eine richtig starke Saison für uns wird.“

 

05.05.          Erste Sprinttrennen für Pirnas Ruderer zur 118. Bernburger Ruderregatta

Wie schon in den vergangenen Jahren fand Anfang Mai die Bernburger Ruderregatta statt. Für den Pirna-Achter ist dies schon seit Jahren eine feste Station für die ersten Sprintrennen des Jahres. Am Samstag fanden die Rennen auf der 1000m Distanz statt, wogegen am Sonntag auf die Sprintstrecke von 350m umgestellt wurde.

Der erste Erfolg für die Mitglieder des Pirna-Achters konnte im Vierer mit Steuermann eingefahren werden. Hier gewann das Pirnaer Boot deutlich vor den beiden Booten vom Heimatverein. Auch im eher ungewohnten Skullbereich traten die Athleten an diesem Wochenende an. Allerdings konnten sie im Doppelvierer nichts gegen die Pirna-Achter-Kollegen von der Wurzener Rudervereinigung ausrichten. Das Highlight des ersten Regattatages war natürlich das Achterrennen der Männer. In der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) treten die Pirnaer in einer Renngemeinschaft mit den Ruderkameraden aus Wurzen an. Doch in diesem Rennen traten beide Vereine in reinen Vereinsachtern an. Lediglich Trainer Olaf Hanus nahm als Steuermann Platz im Wurzener Boot. Als dritter Achter komplettierte der heimische Salzland-Achter das Feld. Es versprach ein spannendes Rennen zu werden. Sofort nach dem Start konnten sich die Boote aus Pirna und Wurzen vom Bernburger Boot lösen. Bis zur Streckenhälfte war es ein enges Rennen zwischen beiden Mannschaften. Doch mit einem Zwischenspurt an der 500m Marke konnten sich die Wurzener Mannschaft um eine halbe Bootslänge vom Pirnaer Boot absetzen und diese bis ins Ziel halten. Trotz der Niederlage waren die Pirnaer mit ihrer Leistung zufrieden, wie Teamchef Lars Kaulfuß erläutert: „Wir sind in dieser Besetzung sehr selten zusammen gerudert. Hinzu kommt, dass gerade unsere jungen Teammitglieder teilweise schon zwei Rennen in den Knochen hatten und das doch sehr an ihren Kräften gezerrt hat. Aber wir haben gut gekämpft und haben uns trotz Rückstand nicht aufgegeben.“ Am Mittag des zweiten Regattatages stand der Achtersprint auf dem Programm. Dabei waren 2 Rennen angesetzt, da Trainer Olaf Hanus zwischen den Rennen noch einmal umbesetzen wollte. Auch da konnte das Wurzener Boot wieder einen Sieg für sich verbuchen. Im zweiten Rennen wollte der Trainer die Top-Besetzung für die Bundesliga in der CANALETTO sehen. Dazu wurde das Boot mit jeweils vier Athleten aus Pirna und Wurzen besetzt. Dieses Boot konnte dann im zweiten Rennen deutlich gewinnen.

Der Höhepunkt am zweiten Regattatag war dann das Pokalrennen im Vierer mit Steuermann. Dieses konnte der Pirnaer Ruderverein in den letzten vier Jahren gewinnen. Nach dem Start konnte sich das Pirnaer Boot auch in Führung schieben. Allerdings kollidierte das Boot mit den auf der benachbarten Bahn fahrenden Boot aus Wurzen und das Rennen musste neu gestartet werden. Im zweiten Rennen fand die Mannschaft nicht so gut zusammen. Auch wenn man nach dem Start noch in Führung, lag konnte man die Bootsgeschwindigkeit nicht so optimal mitnehmen wie zuvor. Im Ziel hatte das Boot aus Wurzen einen Wimpernschlag Vorsprung und beendete somit die Pirnaer Siegesserie im Bernburger Sprintpokal. „Der Sonntag war ein sehr durchwachsener Renntag. Auch wenn wir den Sprintachter in Top-Besetzung gewinnen konnten, war es dennoch kein sehr sauberes Rennen. Aber es ist gut, dass solche Sachen schon früh in der Saison zu sehen sind. Bis zum ersten RBL-Renntag haben wir jetzt noch drei Wochen Zeit. In diesen werden wir intensiv am Sprint arbeiten um in Frankfurt Top fit an den Start zu gehen.“, so Trainer Olaf Hanus nach dem Wochenende.

 

27.04.        Pirna-Achter fährt knappen Sieg in Berlin ein

Am vergangenen Wochenende fand auf der Regattastrecke in Berlin Grünau die traditionelle Frühjahrsregatta statt. Zahlreiche Pirnaer Athleten aller Altersgruppen waren nach Berlin gereist, um die Farben des Pirnaer Rudervereins hoch zu halten. Die Mannschaft für das Achter-Rennen bildete wieder eine Renngemeinschaft aus Pirnaer und Wurzener Ruderern. Bereits am Samstag nutze man die Gelegenheit um sich in einem Training schon einmal mit dem Gewässer vertraut zu machen. Der Pirna-Achter war an diesem Wochenende auch in anderen Bootsklassen vertreten, so konnte Teamkapitän Stefan Schaaf bereits am Samstag-Mittag durch einen Sieg im Männer-Einer die erste Medaille verbuchen. Am Sonntagmorgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück zum Wachrudern aufs Wasser. Dabei zeigte sich schon, dass die Trainingseinheit am Samstag sehr sinnvoll war und sich die Mannschaft gut an die Bedingungen in Berlin gewöhnt hatte. Um 14:30 erfolgte dann der scharfe Start für das Preisrennen auf der 1000m-Distanz. Gegner des Pirna-Achters waren der Rüdersdorfer RV Kalkberge, eine weiter Renngemeinschaft aus Wurzen, Pirna und Leipzig, die Renngemeinschaft aus Dresden, die RG Wiking Berlin sowie der Ruderverein Berlin von 1878. Am Start konnte sich der Pirna-Achter gleich in Führung setzen, wurde allerdings gleich vom Rüdersdorfer und Dresdner Boot attackiert. Zur Streckenhälfte war nur schwer auszumachen, welches der drei Boot die Führung inne hatte. In einem beherzten Schluss-Spurt setzte sich der Pirna-Achter dann doch durch. Mit drei Zehntelsekunden vor Rüdersdorf sicherte sich die Mannschaft von Trainer Olaf Hanus damit den ersten Saisonsieg und gleichzeitig eine Siegprämie. Das Dresdner Boot überquerte als Drittes die Ziellinie. Schlagmann Alexander Schmidt (Wurzen) war nachdem Rennen sichtlich mitgenommen:„ Das hat ordentlich weh getan. Es ist selten, dass ein volles Achterfeld hier in Berlin an den Start geht. Das dann auch noch drei Boote innerhalb einer Sekunde ins Ziel kommen, hat das ganze für die Zuschauer natürlich wahnsinnig interessant gemacht. Wegen mir können die nächsten Rennen aber gern deutlicher zu unseren Gunsten ausgehen.“ Das zweite Boot im Feld mit Pirnaer und Wurzener Beteiligung belegte den sechsten Rang. Die Mannschaft fand im Rennen nicht den richtigen Rhythmus, hofft allerdings am kommenden Wochenende besser zusammen zu finden. Aber auch andere Mitglieder des Pirna-Achters konnten an diesem Wochenende sehr gute Platzierungen einfahren. Andrè Sieber belegte bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Köln den neunten Platz im Männer-Einer. Die Pirnaer Athletin Ulrike Törpsch konnte sich im Frauen-Zweier mit ihrer Partnerin über Rang fünf freuen und darf somit durchaus auf einen Platz im Frauenachter hoffen. Philipp Wende von der Wurzener Rudervereinigung konnte sogar auf das Podest im Männereiner fahren. Er belegte den Bronzerang. Am kommenden Wochenende geht es für den Pirna-Achter dann zur Regatta nach Bernburg. Dort wird die Mannschaft die ersten Sprintrennen bestreiten und hoffentlich auch die ein oder andere Siegprämie einfahren.

   

13.04.        Erste Standortbestimmung für den Pirna-Achter 2014

Am vergangenen Wochenende Stand für den Pirna-Achter der erste Härtetest der Saison an. Bei der Langstreckenregatta in Fürstenwalde starteten gleich zwei Achter in einer Renngemeinschaft aus Pirna, Wurzen und Leipzig, um sich über die 8,6 Kilometer unter anderem mit den Ligakonkurrenten aus Rüdersdorf zu messen. Dabei belegten die beiden Pirna-Achter die Plätze Zwei und Drei hinter der Mannschaft aus Rüdersdorf. Auch wenn man leider keinen Sieg einfahren konnte, so ist das Fazit des Trainers doch positiv: „Die Boote haben sehr gut zusammen gearbeitet. Noch fehlt die nötige Frische und die Kilometer, um eine Top-Mannschaft auf ihrem Heimatgewässer zu schlagen. In zwei Wochen soll der Abstand minimiert werden. Das wichtigste ist, dass das Boot auch in verschiedenen Kombinationen läuft, denn in den Kombinationen wie heute, sind wir vorher noch nie zusammen gerudert. Auf der Sprintstrecke wird das Ergebnis dann hoffentlich wieder anders aussehen.“ Pirnas Ruderer konnten auch in anderen Rennen der Langstreckenregatta überzeugen. So wurden im Kinder- und Jugendbereich zahlreiche Podestplätze belegt und auch der Frauenachter des Pirnaer Rudervereins belegte Rang zwei. Über das Osterwochenende wird in Pirna ein Trainingslager stattfinden, bei welchem der Pirna-Achter noch einige Wasserkilometer fahren und das Training langsam auf die Sprintdistanz umstellen wird. Am 31. Mai beginnt dann endlich die lang ersehnte, neue Saison der PRODYNA Ruder-Bundesliga in Frankfurt. Dort will sich der Pirna-Achter wieder von seiner besten Seite zeigen und in seiner vierten Bundesliga-Saison wieder vorne mitmischen. Um dafür fit zu sein, werden noch diverse Trainingslager absolviert und Wettkampfhärte bei den Regatten in Berlin (26./27.04.) und Bernburg (03./04.05.) geholt.

 

11.03.2014           Wintertraining Pirna-Achter - „Ruderer werden im Winter gemacht“ 

Nach einer der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte und der erfolgreichsten Saison des Vereinsachters, seit dieser 2011 in der Ruderbundesliga an den Start gegangen war, liegt der Fokus im Pirnaer Bootshaus wieder voll auf der Saison 2014.
Ende letzten Jahres wurden einige Team-bildende Maßnahmen zur Motivation für das anstehende Wintertraining getätigt. Dabei bewiesen sich die Aktiven nicht nur als wahre Organisationstalente bei der Saisonabschlussfeier, sondern auch als „harte Hunde“ beim Überwinden von schlammigen Hindernissen beim „Tough-Mudder“ auf dem Lausitz-Ring. Gerade Letzteres schweißte noch einmal zusammen, um den Gewichten und Ergometerketten frohen Mutes im Wintertraining zu begegnen.

Nach der Auswertung der Saison und dem Sondieren der Mannschaft 2014 wurde der in Zusammenarbeit von Trainer Olaf Hanus und Team-Kapitän Stefan Schaaf erstellte Ergo- und Kraftplan umgesetzt. Mit Willy Holtermann und Stefan Schuster schlossen sich ein ambitionierter Jungmann und ein alter Bekannter aus dem Aufstiegsjahr 2011 dem Wintertraining im RBL-Kader an. In monatlich wiederkehrenden Überprüfungstests wurde professionell der Fortschritt des Trainingszustandes jedes einzelnen Athleten analysiert. Gerade im Vergleich zum letzten Jahr konnten sich die einzelnen Athleten noch einmal individuell verbessern. Der vergangene Februartest erbrachte durch die Bank weg bessere Werte im Vergleich zum Novembertest. Trainer Olaf Hanus sieht seine Mannschaft gut gerüstet für die anstehenden Frühjahresregatten: „Obwohl wir seit langem Mal wieder einiges Verletzungspech zu beklagen haben, bin ich positiv gestimmt für die anstehenden Herausforderungen. Vorerst begann das Training individuell, da einige mit Studienabschlussarbeiten oder Umstrukturierung ihrer Arbeitsverhältnisse zu tun hatten. Dennoch haben sich die Einzelleistungen der übrig gebliebenen Sportler teilweise enorm verbessert, was letztlich auch auf die gewissenhafte Umsetzung des Trainingsplanes zurück zu führen ist. Ich hoffe, dass wir durch unser Kastentraining den technischen Fortschritt aus der letzten Saisonhälfte 2013 über die Wintermonate retten konnten, was das anstehende Wassertraining zeigen wird.“

Die Anwohner an der Elbe im heimischen Pirna können gespannt sein, wie das Flaggschiff des Pirnaer Rudervereins 1872 e.V. in den kommenden Monaten die hoffentlich ruhige Elbe beackern wird. Zu aller erst heißt es, sich auf die Langstrecke in Passau vorzubereiten, damit die Trophäe, der „Passauer Wolf“, wieder einmal mit nach Pirna fährt. Anschließend werden die Regatten in Berlin-Grünau und Bernburg Aufschluss geben, wie der Abstand zur nationalen Bundesligakonkurrenz zu beziffern ist, ehe Ende Mai der erste Bundesligarenntag in Frankfurt/Main ansteht.

In den letzten Wochen wurden in individuellen Höhentrainingslagern in den Alpen als auch im vereinsinternen Wintertrainingslager im Riesengebirge die roten Blutkörperchen noch einmal gesteigert. Zudem können die sich Ende des letzten Jahres verletzten Sportler pünktlich zum Saisonbeginn wieder mittrainieren. Der Erfolg mit der Podiumsplatzierung in Hamburg soll nicht das Letzte Ausrufezeichen des Pirna-Achters gewesen sein. Team-Chef Lars Kaulfuß gibt das Ziel vor: „Die Letzte Saison hat uns gezeigt, dass das Glück auf unserer Seite sein kann, wenn wir im Training hart arbeiten. Dementsprechend versuchen wir alles, um mit vollem Einsatz die Erfolge der letzten Saison zu wiederholen oder gar zu toppen. Wir sind eine eingeschworene Mannschaft und der Wille ist allemal da, dies auch umzusetzen!“

 

2013

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und der Pirna8er kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2013 zurückschauen. Nach dem Ende der Saison hat sich die Mannschaft erst einmal eine sportliche Pause gegönnt und Luft geholt. Die erfolgreiche Saison wurde natürlich gebührend mit Sponsoren, Fans und Unterstützern gefeiert. Jedoch getreu dem Motto: „Der Ruderer wird im Winter gemacht!“, befinden wir uns bereits mitten in der Saisonvorbereitung für das Jahr 2014. Am vorangegangenen Wochenende traten einige Teammitglieder gemeinsam mit Sportler vom Rüdersdorfer-Achter als RüPi-Achter zu den 17. Berliner Indoor Rowing Open an. In einem knappen Rennen über 350m auf dem Ruderergometer belegte der RüPi-Achter ganz knapp den zweiten Platz hinter dem Achter aus Dresden/Bremen.

Für das bevorstehende Weihnachtsfest wünschen wir euch ein frohes Fest und ein paar sinnliche Tage.

03.10.           Pirna-Achter behält auch 2013 die Krone im sächsischen Achterrudern

Am vergangenen Wochenende fanden in Eilenburg die 22. Sächsischen Landesmeisterschaften im Rudern statt. Über die 1000m Distanz traten die besten Ruderer des Freistaats in einem fairen Wettkampf gegeneinander an. Auch der Pirnaer Ruderverein war in zahlreichen Boots- und Altersklassen vertreten.                                                                                                                                                                                                                                                                        Der Höhepunkt des Wochenendes bildete wie immer das Achterrennen der Männer Auch wenn die Sonne schien, sorgte starker Schiebewind für denkbar schwierige Bedingungen. Die hohen Wellen machten das Rudern auf dem Eilenburger Kiessee noch schwerer. Drei Boote gingen um 15.20 Uhr an den Start- der Pirna-Achter, die Wurzener Rudervereinigung und der Achter vom Dresdner Ruderclub. Dabei waren die Gegner stark besetzt. Die Olympiasieger des Rennens gewährleistet war. Im Wurzener Boot saßen ebenfalls die Athleten, welche den Pirna-Achter während der Ruder-Bundesliga tatkräftig unterstützten. Auch vom Bundesliga-Aufsteiger aus Dresden erwartete man ein starkes Rennen.

Nach dem Start lag das Dresdner Boot in Führung aber nach ein paar harten Schlägen setzte sich der Pirna-Achter an die Spitze des Feldes. Aufgrund der hohen Wellen war ein sauberes Rudern kaum möglich. Dennoch wurde hart gekämpft. Das Boot aus Wurzen konnte sich trotz der widrigen Bedingungen auf den zweiten Platz vorkämpfen und versuchte während der zweiten Rennhälfte auch das Pirnaer Boot zu attackieren. Doch am Ende konnten die Pirnaer mit einer halben Bootslänge Vorsprung den Sieg einfahren und erneut den Sachsenmeister-Titel gewinnen. Teamkapitätn Stefan Schaaf, der an diesem Wochenende in vier Bootsklassen Sachsenmeister wurde, freute sich besonders über den Sieg im Achter: „Auch wenn es kein Rennen fürs Bilderbuch war, haben wir doch wieder gezeigt, warum wir in des letzten neun Jahren, achtmal den Titel gewonnen haben. Ich finde es auch super, dass unsere Sportfreunde aus Wurzen Platz zwei belegen konnten."

Damit ist die Saison für den Pirna-Achter nun beendet. Die Mannschaft kann wieder einmal auf eine gelungene Saison zurück blicken und wird im Winter wieder alles daran setzen, die Grundlagen für die kommende Saison zu schaffen.

 

17.09.             Pirna-Achter gewinnt Bronze beim Bundesliga-Finale in Hamburg

Der Pirna-Achter hat am vergangenen Wochenende den Sprung unter die Top Drei der besten, deutschen Sprintachter geschafft. Beim Saisonfinale der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) erruderte der Achter aus Pirna eine neue persönliche Bestleistung und konnte sich erstmals Edelmetall in der ersten Liga sichern.
Bereits Freitag reiste die Mannschaft mit viel Optimismus nach Hamburg. Nach dem fünften Platz in Kassel und einem sehr guten Trainingslager eine Woche zuvor, war das Team fit und wollte noch einmal angreifen. Im Zeitfahren gelang der erste Erfolg des Tages. Die drittschnellste Zeit sicherte dem Boot vom Pirnaer Ruderverein eine sehr gute Ausgangslage für die weiteren Rennen. Im Achtelfinale traten die Elbstädter gegen den Berliner Ruderclub an. Dieses Rennen konnte deutlich gewonnen werden. Damit war ein Platz unter den Top Acht sicher. Da das Boot aus Leverkusen sein Achtelfinale gegen Krefeld verlor, war bereits zu diesem frühen Zeitpunkt klar, dass der Pirna-Achter sich auf den sechsten Tabellenplatz vorschieben würde. Aber die Mannschaft hatte gemerkt, dass an diesem Tag auf der Innenalster noch mehr möglich war.
Das zeigten die Pirnaer im nächsten Rennen- dem Viertelfinale. Sooft scheiterte man hier an der Konkurrenz. An diesem Wochenende kam alles anders. Mit einem gnadenlosen Kraftakt gewann der Pirna-Achter gegen den Tagessieger aus Rüdersdorf, den Germania Achter aus Frankfurt, und konnte sich damit zum ersten Mal einen Platz unter den Top vier der Liga sichern. „Die Freude war natürlich riesig aber man merkte sofort, dass die Jungs an diesem Tag noch mehr wollten. Der Knoten war geplatzt und wir wollten endlich eine Medaille in der ersten Liga einfahren.“, beschreibt Trainer Olaf Hanus die Situation.

Im Halbfinale stand dem Boot aus Pirna der Ligachampion aus Krefeld gegenüberLeider konnte die Mannschaft diesen nichts entgegensetzen und zog in das Finale um die Plätze Drei und Vier ein. Im letzten Rennen der Saison 2013 trat der Pirna-Achter gegen das Sprintteam aus Mülheim an. In einem knappen Rennen gelang den Elbstädtern die Sensation: Bronze. Damit konnte sich der Pirna-Achter die erste Medaille in der ersten Ruder-Bundesliga sichern.
Die Freude in der Mannschaft und bei den mitgereisten Fans war natürlich riesig. Auch der Hauptsponsor des Pirna-Achters, Torsten Zobjack, war mit nach Hamburg gefahren und zeigte sich sehr begeistert: „Eine super Leistung von den Jungs. Da freut man sich natürlich riesig, wenn man weiß, dass man so eine Klasse Mannschaft unterstützen kann. Die ganze Saison über haben die Jungs gekämpft, hart trainiert und wurden nun für ihre Mühen belohnt. Es ist einfach toll, wenn man sieht wie fokussiert die Mannschaft gearbeitet hat und wie jetzt die ganze Spannung von ihnen abfällt.“
Damit beendete der Pirna-Achter seine zweite Erstligasaison mit Tabellenplatz Sechs und ist damit die stärkste Ostmannschaft im Feld. „Wir haben uns während der ganzen Saison immer weiter gesteigert und besser gefunden. Das letzte Wochenende war einfach ein super Abschluss, quasi das Sahnehäubchen der Saison.“, so Teamleiter Lars Kaulfuß.
Aber noch kann sich der Achter vom Pirnaer Ruderverein nicht entspannen. In zwei Wochen steht noch ein Saison Highlight an- die sächsische Landesmeisterschaft. Dort will sich der Pirna-Achter erneut die Krone Sachsens aufsetzen und seinen Landesmeistertitel verteidigen. 

 

12.09.          Bundesligafinale in Hamburg, PIRNA-ACHTER greift noch einmal an

Wie schon im Vorjahr findet das Saisonfinale der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) auf der Hamburger Binnenalster statt. Die Ausgangsposition für den Achter vom Pirnaer Ruderverein ist dabei sehr günstig. Derzeit befindet sich die Mannschaft von der Elbe auf dem siebenten Tabellenplatz und ist dort punktgleich mit Platz sechs. Das Ziel des Renntages formuliert Team Kapitän Lars Kaulfuß kurz und prägnant: „Angreifen und diesen einen Tabellenplatz noch gut machen. Wir wollen den Aufwind aus Kassel mitnehmen und noch einmal zeigen was wir können." Um dieses Ziel zu erreichen hat die Mannschaft am letzten Wochenende noch ein Trainingslager in Wurzen abgehalten. Dabei stellte sich die Mannschaft auf die kurze 290m Strecke von Hamburg ein. „Es war ein gutes Trainingslager, welches uns nach den letzten Wochen noch einmal richtig gut zusammen gebracht hat." , erläutert Trainer Olaf Hanus, „Wir fahren mit viel Optimismus in die Hansestadt und werden sehen wo wir am Ende landen."

 

20.08.         Neue Bestleistung: Pirna-Achter fährt Platz 5 in Kassel ein

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am vergangenen Wochenende lieferte der Pirna-Achter eine Gala-Vorstellung, vor mitgereistem Publikum ab.In Kassel konnte das Paradeboot vom Pirnaer Ruderverein eine neue persönliche Bestmarke in der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) erzielen –Platz fünf.
Nachdem am vergangenen Renntag in Duisburg die Form zwar passte, aber die Taktik nicht aufging, stellte Trainer Olaf Hanus seine Mannschaft in nur 2 Wochen komplett um. „Wir haben in Duisburg gesehen, dass wir am Start wahnsinnig schnell waren und super raus gekommen sind. Demnach sind wir auch sehr hohe Schlagzahlen gefahren, welche wir auf der gesamten Distanz aufrecht gehalten haben. Das ist nur leider auf den letzten Metern, wenn die anderen Boote Schwung hatten, nicht mehr aufgegangen.“, so Hanus. Also trainierte die Mannschaft in den vergangenen Wochen einen längeren Schlag mit einer niedrigeren Frequenz, um das Boot effektiver anschieben zu können. Und die Taktik ging auf. Unterstützt wurde die Mannschaft dabei von zwei Fanbussen, welche extra den weiten Weg nach Kassel auf sich genommen hatten.
Im Zeitlauf fuhr die Mannschaft von der Oberelbe die sechstbeste Zeit. Im Achtelfinale wurde der Achter der TU Dresden mit einem Pflichtsieg bezwungen. Damit konnten die Pirnaer das Duell für sich entscheiden und die Vormachtstellung im oberen Elbtal weiterhin behaupten. Das Minimalziel, Top Acht, war somit gesichert. Dann stand das Viertelfinale an, in welchem die CANALETTO-Crew gegen den Tabellendritten, den ARC Münster, antreten musste. Auch in diesem Rennen zeigte sich die Effektivität der neuen Renntaktik. Aber leider reichte es nicht um die Münsteraner zu besiegen. Auch wenn es sehr knapp war, verpassten die Mannen von der Elbe die Top vier.
„Es war zu dem Zeitpunkt natürlich wieder Schade, gerade mit einer so bestechenden Form wie an diesem Wochenende, aber Münster war einfach die bessere Mannschaft“, so Teamkapitän Stefan Schaaf. Doch der Renntag war noch nicht vorbei. Jeder im Team wusste, dass noch eine super Platzierung machbar war.

Das Halbfinale bestritt der Pirna-Achter gegen eine alt bekannte Mannschaft, den RTHC Leverkusen. Schon an vergangenen Renntagen, waren es knappe Rennen zwischen den beiden Booten, doch bis dato hatte Leverkusen immer die Nase vorn. In Kassel kam es mal wieder zu einem Fotofinish. Aber endlich war die Zielkamera auch einmal auf Seiten der Sachsen. Mit 2 hundertstel Sekunden Vorsprung zog der Pirna-Achter in das Finale um die Plätz fünf und sechs ein. Dieletzte Hürde bis Platz fünfwar das Sprintteam aus Mühlheim.
Wie im voran gegangenen Rennen war der Sieger auch hier nicht mit bloßem Auge auszumachen. Aber es war das Wochenende des Pirna-Achters. Mit nur einer hundertstel Sekunde Vorsprung konnten sich die Pirnaer Athleten den fünften Platz am vierten RBL Renntag sichern. Das ist für die Mannschaft gleichzeitig die beste, je erreichte Platzierung in der ersten Ruder-Bundesliga.
„Einfach super, mehr kann man zu einem solchen Ergebnis nicht sagen. Wir haben fünf konstante Rennen abgeliefert und wurden am Ende belohnt. Ein großer Dank geht dabei natürlich an unsere Fans, die den weiten Weg nach Kassel gefahren sind um uns zu unterstützen. Das ist auch immer ein Highlight, zusehen wie der Verein hinter uns steht.“, erzählt Teamleiter Lars Kaulfuß lächelnd nach dem Renntag
Mit diesem Ergebnis kann sich der Pirna-Achter auf den siebten Tabellenplatz verbessern und ist nun punktgleich mit dem RTHC Leverkusen. Für die Pirnaer ist das natürlich eine super Ausgangslage. Am letzten Renntag in Hamburg will das Team noch einmal alles geben und diesen einen Tabellenplatz noch gut machen.

 

15.08.          Pirna-Achter reist mit viel Optimismus nach Kassel

Nur 2 Wochen nachdem die PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) Halt in Duisburg machte, findet der vierte und vorletzte Renntag am kommenden Wochenende in Kassel statt. Die Mannschaft des Pirnaer Rudervereins hat diese kurze Verschnaufpause intensiv genutzt, um auf der Fulda noch ein paar Sekunden schneller zu rudern und unter die Top Acht der ersten Männerliga zu fahren.
„Wir sind vor allem am letzten Wochenende noch einmal intensive Sprints gefahren. An den vergangenen Renntagen war es immer so, dass wir vor allem auf den letzten Schlägen eingebüßt haben. Das hoffen wir in Kassel in den Griff zu bekommen und wieder ganz vorn mitzufahren.“, erklärt Teamchef Lars Kaulfuß. Mit der Tatsache, dass die Fulda ein Fließgewässer ist, hofft man in Pirna noch auf einen Vorteil für ihre Mannschaft. Dazu wollen auch einige Fans aus Pirna nach Hessen reisen um ihr Team zu unterstützen.
Auch der Trainer weiß, dass seine Jungs in einer guten Form sind: „ Ich weiß, dass jeder aus der Mannschaft bereit ist alles zu geben und sich voll einzubringen. Die Top acht sind das Primärziel und wenn die Männer das zeigen, was sie im Training gezeigt haben, ist dieses Ziel mehr als realistisch. Wir gehen optimistisch in den Renntag und nach den ersten Rennen, werden wir sehen wo wir stehen.“  

 

05.08.              Pirna-Achter ist mit Platz acht weiterhin voll im Plan

Die Gluthitze blieb an diesem Wochenende aus, womit beste Bedingungen für einen spannenden Renntag in der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) gegeben waren. Leichter Schiebewind versprach schnelle Zeiten und der Pirna-Achter legte eine solche auch gleich im Zeitlauf ab. Die viertschnellste Zeit im Time Trial bescherte der Mannschaft von der Oberelbe eine gute Ausgangsposition für das Achtelfinale. In diesem konnte sich der Pirna-Achter erfolgreich gegen die Konkurrenz aus Hamburg, Lübeck und Hameln durchsetzen und noch einmal eine Motivationsspritze mitnehmen.
Die nächste große Hürde war das Viertelfinale. Das gesamte Team wollte undbedingt endlich den Sprung unter die Top 4 schaffen. Dabei standen dem Pirna-Achter das Sprintteam aus Mülheim, der RTHC Bayer Leverkusen und der Tagessieger aus Rüdersdorf, die Frankfurter RG, gegenüber. In einem packenden Rennen waren die Elbstädter wieder voll dabei. Bis zur Streckenhälfte war das Ziel der ersten vier Plätze zum Greifen nah. Doch auf den letzten Schlägen schob sich die Mannschaft aus Frankfurt doch noch an der CANALETTO vorbei, auf den zweiten Platz. Damit belegte der Pirna-Achter Platz drei hinter Frankfurt und Leverkusen. „Es war ein kleiner Dämpfer für die Jungs. Sie sind drei sehr starke Rennen gefahren und es hat leider wieder nicht gereicht. Aber ich bin trotzdem mehr als zufrieden. Wir sind an den Top-Teams dran und brauchen uns nicht zu verstecken. Früher oder später werden wir die Hürde der Top Vier schon noch schaffen, davon bin ich überzeugt.“, lobt Trainer Olaf Hanus seine Mannschaft.

Nach einer ausgiebigen Nachmittagspause ging es um 18.15 Uhr mit den Finalrunden in Liga eins los. In diesen wollte der Pirna-Achter noch einmal alles geben und sich den fünften Platz des Tages sichern. Die erste Hürde dazu war der Emscher Hammer. Wieder konnten die Pirnaer einen blitzsauberen Start hinlegen und den Bug der CANALETTO deutlich in Führung schieben. Aber so leicht ließ sich der Emscher Hammer nicht bezwingen. Dieser flog auf der 2. Streckenhälfte an den Pirna-Achter heran und erreichte das Ziel wenige Hundertstel eher.
Im Finalen Rennen des Tages wollte das Team um Trainer Olaf Hanus noch einmal alle Kräfte mobilisieren und Platz sieben einfahren. Erneut stand den Elbstädtern dabei das Sprintteam aus Mülheim gegenüber. Im Viertelfinale konnte die CANALETTO-Crew dieses noch besiegen und ging damit sehr motiviert in das Rennen. Doch hatte die Mannschaft über den Tag doch Kräfte lassen müssen. Auch wenn das Rennen technisch sauber war, konnte die Bootsgeschwindigkeit der Mülheimer leider nicht gehalten werden und der Pirna-Achter belegt Platz acht in der Tageswertung.
„Es war ein sehr guter Renntag, auch wenn wir uns natürlich ein besseres Ergebnis ausgemalt hatten. Wir sind konstant schnelle Zeiten gefahren, doch irgendwie waren die anderen Teams dann doch etwas stärker. Nichtsdestotrotz haben wir unser Ziel der ersten Tabellenhälfte wieder erreicht. Wenn man sich die Zeiten ansieht, bemerkt man wie eng es unter den Plätzen eins bis acht zugeht. Die Tagesform spielt dabei immer eine große Rolle. Aber wir können sehr stolz auf das geleistete sein. Im Viertelfinale haben wir gesehen, dass wir mit den Spitzenmannschaften mithalten können und wir werden weiterhin alles geben, damit dies so bleibt.“ Resümiert Kapitän Stefan Schaaf den Renntag.
Nun bleiben den Pirnaern noch zwei Wochen bis zum nächsten Renntag in Kassel. In dieser Zeit wird die Mannschaft noch an technischen Problemen arbeiten, um dann wieder angreifen zu können. 

01.08.            3. Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga in Duisburg

Am kommenden Wochenende geht für den Pirna-Achter eine lange und heiße Sommerpause vorbei. Auf der Regattastrecke in Duisburg Wedau liefern sich die stärksten Vereinsachter Deutschlands wieder harte Rennen um die Punkte im Deutschen Sprintrudern. Dann heißt es für die Pirna-Mannen wieder treten, schieben, ziehen, bis sich die Riemen biegen.

Der Pirna-Achter hat die Schäden nach dem Hochwasser fast komplett beseitigt und im Bootshaus ist fast wieder Normalität eingekehrt. Somit konnte die lange Pause zwischen dem zweiten und dritten Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) intensiv genutzt werden. Vor 2 Wochen bereitete sich das Team dafür bei einem Trainingslager auf dem Rüdersdorfer Kalksee vor. Auf dem Programm stand neben dem Training auch das traditionelle Rennen um den König vom Kalksee. Bei diesem traten der Pirna-Achter, eine gemischte Mannschaft aus Rüdersdorf und Pirna, der Rüdersdorfer RV Kalkberge und den RV Berlin 1878 gegeneinander an. Dabei musste sich der Pirna-Achter leider ganz knapp der Heimmannschaft geschlagen geben. „Auch wenn es eher eine inoffizielle Veranstaltung war, hat die Vorbelastung unter Wettkampfbedingungen doch eine Menge gebracht. Das Ergebnis viel auch denkbar knapp aus. Trotzdem war es eine gelungene Veranstaltung im kleinen Rahmen, die uns sportlich und aber auch zwischenmenschlich sehr viel gebracht hat.“, erläutert Trainer Olaf Hanus die Situation nach dem Trainingslager. 
Auch wenn man den Pokal des Königs vom Kalksee nach 2 Jahren nun wieder an Rüdersdorf abgeben musste, ist die Stimmung in der Mannschaft sehr positiv. Die letzten Wochen waren heiß und anstrengend. Aber dennoch ist die Mannschaft top fit und will in Duisburg wieder angreifen. „Wir wollen definitiv wieder unter die besten Acht fahren. Besser wäre es natürlich wenn wir noch den einen oder anderen Platz weiter nach vorn rudern würden. Aber wer weiß was der Tag alles bringt. Wir sind physische alle sehr fit. Das Problem, welches wir in den letzten Wochen oft hatten, ist eine gewisse Unkonzentriertheit, oder Aufgeregtheit. Diese brachte viel Unruhe ins Boot und hat dann zu technischen Fehlern geführt. Wenn wir dass in Duisburg auf die Reihe bekommen, können wir in meinen Augen sogar ein richtig starkes Ergebnis einfahren.“, erläutert Teamkapitän Stefan Schaaf die Situation der Mannschaft vor dem Renntag.


Der Pirna-Achter ist also fit für einen neuen Angriff in der RBL. Start des Vorlaufs ist am Samstag um 10.15, gegen den Sparkassenachter aus Hameln.

 

26.06.          2. Anrudern beim Pirnaer Ruderverein

Am 30. Juni wird ab 15 Uhr ein erneutes Anrudern beim Pirnaer Ruderverein 1872e.v. statt finden.

Für den Pirnaer Ruderverein 1872 e.V. und seine Aktiven waren die letzten Wochen keine leichten. Als das Wasser kam waren zahlreiche Vereinsmitglieder am Bootshaus soviel wie möglich Material in Sicherheit zu bringen. Dann kamen die Tage des Wartens, und Hoffens, dass der Elbepegel nicht die Rekordmarke von 2002 erreicht.
Nun, nachdem die Elbe wieder ihren Normalstand wieder erreicht hat geht es im Bootshaus an der Elbe wieder richtig los. In den vergangenen Wochen wurde fleißig geschaufelt, geputzt und gekärchert. Die Hallen sind endlich wieder sauber und die Boote liegen wieder in ihren Lagern. Seit letzem Mittwoch ist nun auch endlich das Wassertraining wieder frei gegeben. Dank der großen Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder, hat der Pirnaer Ruderverein nur einen Bootschaden zu verzeichnen. Nun hofft der Verein, dass auch die Gemäuer, vor allem im Carolabad, nicht zu sehr gelitten haben.
Doch der Verein hat wieder einmal seine große Stärke unter Beweis gestellt: Den Zusammenhalt. Johannes Zeibig, Vorsitzender des Pirnaer Rudervereins ist mehr als froh darüber: „ Es gab Aktive, die nahezu ihren gesamten Urlaub hier am Bootshaus verbracht haben. Statt sich in Badehose an den Strand zu legen, haben die Mitglieder die Wathosen ausgepackt und das Bootshaus vom Schlamm befreit. Danke!“

Da auch schon das Frühjahr sehr durchwachsen war, musste das traditionelle Anrudern ebenfalls ausfallen. Nachdem nun eine erneute Hürde in diesem Jahr geschafft wurde, möchte der Verein einen erneuten Saisonstart zelebrieren. Am 30. Juni wird ab 15 Uhr ein erneutes Anrudern statt finden. Dabei soll der neue Hauptsponsor des Pirna-Achters, das Autohaus Zobjack vorgestellt werden. Ebenfalls soll der Anlass genutzt werden um den die Mannschaft des Pirna-Achters einmal live vorzustellen. Auch des Jugendteam des Pirnaer Rudervereins, welche mit der größten Aktivenzahl zum Bundeswettbewerb fährt, soll vorgestellt werden. Nach einer kurzen, symbolischen Ausfahrt, soll der Nachmittag bei einem gemütlichen Zusammensein im Biergarten „zur Dolle“ ausklingen. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, den Neustart von Pirnas Ruderverein mit zu verfolgen.  

 

19.06.          Im Bootshaus kehrt wieder Normalität ein

Das Hochwasser ist endlich wieder zurückgegangen und bei uns kehrt endlich wieder Normalität ein. Nachdem wir 2 Wochen lang keine einzige Wassereinheit absolvieren konnten, ging es am vergangenen Mittwoch endlich wieder los. Wir sind alle sehr froh darüber endlich wieder auf dem Wasser zu sein. Glücklicherweise haben wir bis zum nächsten RBL-Renntag noch etwas Zeit.

                   

Auch im und am Bootshaus halten sich die Schäden im Rahmen. Lediglich ein Boot viel den Fluten zum Opfer. Auch das Carolabad muss erst wieder auf Vordermann gebracht werden. Aber die allen sind wieder sauber, auch wenn es hier und da noch etwas muffig riecht.
Am 30. Juni wird am Bootshaus ein zweites Anrudern statt finden. Da auch das Anrudern im Frühjahr ins Wasser gefallen ist, wollen wir diesen Tag nutzen um uns als Verein zurück zu melden. Wir lassen uns von keinem Wasser unter kriegen. Im Rahmen dieses zweiten Anruderns, werden wird auch unser Hauptsponsor, das Autohaus Zobjack, nun endlich offiziell vorstellen. Es sind alle Vereinsmitglieder und Interessierte herzlich eingeladen, diesen Nachmittag mit uns zu verbringen. Beginn ist 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Gegen 16 Uhr soll die Mannschaftspräsentation statt finden und am Abend wollen wir den Tag im Biergarten „zur Dolle“ ausklingen lassen.

Es geht wieder los- der Pirna-Achter ist wieder auf Kurs
Riemen und Dollen Bruch 

 

10.06.            Es geht auch ohne Training: Pirna-Achter belegt Platz 6 in Rüdersdorf

Am vergangenen Wochenende fand in der Rüdersdorfer Kalkseearena der 2. Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) statt. Bei nahezu perfekten Ruderbedingungen konnte der Pirna-Achter seine Formunter Beweis stellen. Auch wenn das Training in den letzten Wochen stark eingeschränkt war, lieferten die von Hochwasser geplagten Elbstädter eine bärenstarke Leistung ab und konnten sich am Ende des Tages über Platz 6 freuen.
Der Zeitlauf viel den Pirna-Achter noch recht verhalten aus. Platz 9 stand nach diesem auf dem Papier. Damit ging es im Achtelfinale gegen Lokalmatadoren aus Rüdersdorf, Hannover und die TU Dresden zur Sache. In einem unglaublich knappen Rennen konnte der Pirna Achter zeigen wie gut sie drauf sind. Mit einer hundertstel Sekunde Vorsprung gewann das Team vom Pirnaer Ruderverein vor Rüdersdorf und der TU Dresden. Damit war auch wieder klargestellt, wer die Vormachtstellung auf der Elbe inne hat.

Im Viertelfinale standen dem Pirna-Achter wieder alle Möglichkeiten offen, unter die Top 4 zu fahren. Gegen Krefeld, Leverkusen und den Dole-Achter aus Hamburg war das Viertelfinale eine machbare Sache. Vom Start an lieferten die Pirnaer sich ein packendes Duell mit Leverkusen. Die Titelverteidiger aus Krefeld hatten während des gesamten Rennens die Nase vorn. Leverkusen und Pirna lieferten sich einen harten Kampf um Platz zwei. Im Ziel war es wie immer denkbar knapp. Aber der Werksachter aus Leverkusen hatte wieder einmal die Nase vorn und zog somit in die Rennen um die ersten Vier Plätze ein. „Es ist wieder sehr ärgerlich. Wir liefern hier 3 Spitzenrennen ab und am Ende schaffen wir den Sprung unter die besten 4 wieder nicht. Irgendwann muss es doch mal klappen. Aber wir sind optimistisch, dass wir diese Hürde in diesem Jahr noch einmal bewältigen.“, so Teamkapitän Stefan Schaaf.
Im Halbfinale besiegte der Pirna-Achter das Sprintteam aus Mühlheim. Damit ging es im Finale um die Plätze fünf und sechs. Das klare Ziel an diesem Tag war natürlich Platz 5. In einem spannenden Finale und der Unterstützung der mitgereisten Fans, sowie dem Rüdersdorfer Publikum lieferte dich die Mannschaft aus Pirna ein packendes Finale gegen den Münster-Achter. Leider mussten sich die Sachsen auch hier noch einmal geschlagen geben. Dennoch ist der 6. Tabellenplatz ein super Ergebnis. Damit kann sich der Pirna-Achter wieder auf Platz 7 der Tabelle vorarbeiten.
„Diesen Tabellenplatz aus dem Vorjahr zu verteidigen ist auch unser gestecktes Saisonziel. Es wird ein hartes Stück Arbeit werden, aber ein erreichbares Ziel. Die vordere Tabellenhälfte der ersten Männerliga hat eine so hohe Leistungsdichte, dass die Tagesform immer sehr viel ausmacht. Wir wissen das wir voll im Geschehen dabei sind und wollen auch weiterhin vorn mitmischen und zeigen was wir können.“, erklärt Trainer Olaf Hanus die Situation der Mannschaft.
Der Pirna-Achter bedankt sich ganz herzlich bei den Tagesvierten und Ausrichter des Renntages: dem Rüdersdorfer RV Kalkberge. Es war ein wahnsinnig gut organisierter Renntag. Der Verein stellte dem Pirna-Achter eine Turnhalle direkt an der Rennstrecke zur Verfügung. Auch lies es sich der Verein nicht nehmen, den Pirnaern eine Soforthilfe in Form von 3oo€ zur Beseitigung der Hochwasserschäden zu kommen. VIELEN DANK!
Ein ebenfalls großer Dank geht an die mitgereisten Fans aus Pirna, die es sich trotz der Hochwasserschäden nicht nehmen lassen haben, den Weg nach Rüdersdorf zu suchen und ihre Mannschaft zu unterstützen.
Der nächste RBL-Renntag findet am 3.8. in Duisburg statt. Bis dahin wird viel Kraft der Mannschaft in die Beseitigung der Hochwasserschäden im heimischen Bootshaus fliesen.

 

05.06.           Trotz erneuter Jahrhundertflut; Pirna-Achter startet in Rüdersdorf 

Das Wetter der letzten Wochen lässt sich leicht zusammen fassen: Regen, Wind und Wellen. Das sind die Trainingsbedingungen, welche der Pirna-Achter in seiner Vorbereitung zum 2. Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) vorfand. Durch den Dauerregen der letzten Tage ist die Elbe nun auch noch für den Schifffahrtsverkehr gesperrt und vom Vorstand des Pirnaer Rudervereins wurde ein Ausfahrverbot veranlasst. Es waren also alles andere als gute Voraussetzungen für den kommenden Renntag.

 
Nun ist auch der schlimmstmögliche Fall für den Pirnaer Ruderverein eingetreten: Das Bootshaus steht unter Wasser. Die Bootshallen sind bis unter die Decke vollgelaufen und in Pirna wurde Katastrophenalarm ausgerufen.

Aber wer die Mannen von der Elbe kennt weiß, dass diese sich von so etwas nicht abschrecken lassen. Trainer Olaf Hanus ist ebenfalls zuversichtlich, wenigstens den Renntag sauber über die Bühne zu bekommen: „Auch wenn wir in den letzten Wochen relativ wenig im Boot saßen, denke ich dass wir uns in einer guten Ausgangslage befinden. Athletisch sind wir in einer Topform. Da wir die wenigen Wasserkilometer bei sehr widrigen Bedingungen absolviert haben, sollte uns der Kalksee als stehendes Gewässer eher entgegen kommen. Hoffentlich können wir uns auch richtig auf das Rennen fokussieren. Das Training der Jungs bestand in den letzten Tagen darin, Wohnungen auszuräumen, Sandsäcke zu schaufeln und zu stapeln. “
Glücklicherweise konnte die CANALETTO rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Der Pirna-Achter wird am Freitag möglichst früh in Rüdersdorf anreisen um noch eine Trainingseinheit zu absolvieren und zusammen zu finden. Schließlich möchte man ein besseres Ergebnis als in Frankfurt erzielen und sich mindestens in den Plätzen 5-8 einreihen.

 

15.05.             Pirna-Achter startet Saison mit Platz 10

Am vergangenen Wochenende fand im Rahmen des Frankfurter Ruderfestes der erste Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) statt. Es war ein lang erwarteter Tag für den Pirna-Achter. Bereits am Freitag reiste die Mannschaft um Trainer Olaf Hanus in die Mainmetropole, um noch einmal Wasser zu fassen und optimal für den Renntag vorbereitet zu sein. Durch das Sponsoring des Autohaus Zobjack und des Bauunternehmens Karl Köhler, war den Aktiven eine bequeme Fahrt in geräumigen Bussen beschert, welche ohne Probleme über die Runden ging.

Samstag-Morgen war es dann so weit- um 10:22 fiel für die Mannschaft aus Pirna der Startschuss in die Bundesliga-Saison 2013. Den Zeitlauf bestritt das Team gegen den RTHC Bayer Leverkusen. Mit einem knappem Bugball Rückstand musste sich der Pirna-Achter dabei geschlagen geben und fuhr die neunt beste Zeit ein. Das Achtelfinale sollte dann gleich ein echter Knaller werden. Pirnas Gegner waren in diesem Rennen die starken Rüdersdorfer, der Aufsteiger aus Lübeck und nochmals der RTHC aus Leverkusen. Bei Gegenwind und starken Wellen waren die Bedingungen alles andere als gut. Der Start gelang den Elbstädtern optimal und gemeinsam mit Rüdersdorf führten die Pirnaer das Feld knapp an. Doch dann machten die Wellen dem Pirna-Achter einen Strich durch die Rechnung. Durch einen technischen Fehler verlor die CANALETTO an Fahrt. Im Ziel war nicht auszumachen wer den, für das Weiterkommen notwedigen, Platzt zwei belegte. Aber die wie schon im Vorjahr zu häufig, hatte der Pirna-Achter wieder das Nachsehen. Lübeck belegt hinter Rüdersdorf Rang zwei und Leverkusen Rang drei. Damit ging es für den Pirna-Achter noch um die Ränge 9-16. „ Es war auf alle Fälle ein kleiner Dämpfer für uns. Schließlich wollten wir unser Ergebnis aus der Vorsaison halten. Und dann auch wieder das Zielfoto, auf dem wir den kürzeren ziehen, dass macht die ganze Sache nicht besser. Aber trotzdem war es ein gutes Rennen.“, analysiert Teamkapitän Stefan Schaaf das Rennen.
Das Viertelfinale konnte der Pirna-Achter mit einer deutlichen Länge Vorsprung für sich entscheiden und zog somit in die Halbfinals um die Plätze 9-12 ein. Im Anschluss folgte eine lange Pause, in welcher die Mannschaft neue Kräfte sammeln konnte und diese auch nutzte um sich „Mainhatten“ einmal etwas näher anzusehen.
Am frühen Abend standen dann die Final- und Halbfinalrunden der ersten Männerliga an. Das Team von der Oberelbe war fest entschlossen, sich Platz 9 zu sichern. Mit dieser Entschlossenheit rangen die Athleten aus Pirna den Aufsteiger aus Hannover nieder. Mit einem knappen Luftkasten Vorsprung gewann der Pirna-Achter sein Halbfinale. Nach einem kurzen Wechsel in der Mannschaft ging es zum letzten Rennen des Tages. Das Finale um die Plätze neun und zehn, bestritt die CANALETTO-Crew gegen den Hamburger und Germania Ruderclub. Allerdings konnte sich hier das Team von der Alster gegen die Sachsen durchsetzten. Damit stand der Pirna-Achter als Zehnter des ersten RBL-Wochenendes fest.
„Ein wenig geknickt scheinen die Jungs schon. Ich glaube sie haben sich ein wenig mehr erhofft. Aber ich bin mehr als zufrieden. Schließlich haben unsere “Neuen“ aus Wurzen so gut wie keine Erfahrungen in den Sprintrennen der RBL und dafür haben sie sich hervorragend in die Mannschaft integriert. Ich glaube, dass die Top-Acht auch in diesem Jahr ein realistisches Ziel für uns darstellen.“, zieht Trainer Olaf Hanus ein Fazit des Wochenendes.

Für den Pirna-Achter war es also ein durchwachsenes Wochenende, welches dennoch mit einem akzeptablen Ergebnis endete. Den Sieg in der ersten Männerliga konnte sich überraschenderweise der DOLE-Achtera aus Hamburg, vor Münster und Kerfeld sichern. Einen besonderen Dank der Mannschaft geht an die Firma Karl Köhler, welche dem Team kurzfristig einen Bus für den Transport zur Verfügung stellte.
Der zweite Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga findet am 8. Juni in Rüdersdorf bei Berlin statt. Bis dahin wird der Pirna-Achter noch einige schweißtreibende Trainingseinheiten absolvieren um das Ziel der Top 8 zu verwirklichen.  

 

09.05.             Startschuss zur RBL 2013

Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Der Startschuss für die PRODYNA Ru-der-Bundesliga (RBL) 2013 wird fallen. Mit neuem Hauptsponsor startet die Sprintserie des deutschen Rudersports in ein neues Jahr. In der Frankfurter Mainarena soll nun das Wasser erneut zum Kochen gebracht werden.

Frankfurt ist für den Pirna-Achter ein gutes Pflaster. Auf dem Main begann im Jahr 2011 der Erfolgszug der Mannschaft vom Pirnaer Ruderverein. Als absoluter Newcomer im Ligage-schehen konnte ein Sieg in Liga zwei gefeiert werden- der Grundstein für den Aufstieg am Ende der Saison. Im Jahr 2012 konnte sich das Team von der Oberelbe als bester Aufsteiger, erfolgreich in der ersten Liga etablieren. In diesem Jahr startet der Pirna-Achter so stark wie noch nie in den ersten Renntag: „Wir können mit Recht behaupten, eine mehr als starke Truppe zu haben, welche in den verschiedensten Besetzungen hervorragend harmoniert.", beschreibt Trainer Olaf Hanus die Ausgangslage.

„Als fließendes Gewässer ist der Main genau unser Terrain. Wir wissen, wie man mit Strömung schnell wird und wollen das zu unseren Gunsten nutzen.", so Teamkapitän Stefan Schaaf.

Die Pirnaer wollen am Wochenende ein bestmöglichstes Ergebnis abliefern. Allerdings kann die Mannschaft ihren Leistungsstand gegenüber den anderen Mannschaften schwer ein-schätzen: „Bisher sind wir im Sprint auf keinen direkten Konkurrenten getroffen. Wir wissen, wir sind stark. Wie stark die anderen sind, wird sich zeigen.", erklärt Hanus weiterhin.

Der Pirna-Achter ist also bereit für eine neue Saison in der RBL. Wie immer darf man gespannt sein, wie sich die Mannschaft aus Sachsen schlagen wird. 

 

07.05          Pirna-Achter dominiert Bernburger Ruderregatta

Am 4. Und 5. Mai 2013 fand in Bernburg die 117. Ruderregatta statt. Der Pirna-Achter reiste mit voller Stärke nach Sachsen-Anhalt, um eine Woche vor dem Start der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) noch einmal einen Härtetest zu bestreiten. Gestartet wurde in vielen Bootsklassen. So konnten gleich zwei Achter, zwei Vierer mit Steuermann, ein Doppelvierer und sogar ein Einer in die Rennen geschickt werden. Am Samstag geschah dies über die 1000m Distanz. Sonntag wurden alle Rennen auf der 350m Sprintstrecke ausgetragen.
Dabei konnten sich am Samstag alle beiden Pirnaer Achter vor dem heimischen Boot aus Bernburg behaupten. Die Pirnaer Erstligisten lieferten sich ein packendes Rennen. Auf den letzten 10 Schlägen konnte sich das Boot 1 vom Pirnaer Ruderverein durchsetzen. „Eine Klasse Sache, dass wir zwei, fast gleichstarke Mannschaften in das Rennen schicken konnten. Die Jungs haben sich hier nichts geschenkt. Auch für die Zuschauer war es denke ich mal eine tolle Sache, die Rennen hautnah mitzuerleben.“, so Trainer Olaf Hanus über die Rennergebnisse am Samstag. Auch im Vierer mit Steuermann, sowie im Doppelvierer gewannen die Athleten aus dem Pirna-Achter souverän. Am Abend hatte die Mannschaft Zeit sich mit den Bernburger Ruderern über ihre Ziele in der neuen RBL-Saison auszutauschen.

 
Sonntagmorgen startete genauso sonnig wie der Samstag. Auf der 350m Strecke war für heute viel Action angesagt. Die Sportler traten wie schon am Vortag im Achter, Vierer mit Steuermann und im Doppelvierer an. Hans hörig wagte sich im Einer auf die Strecke. Und wie schon am Vortag überzeugten die Aktiven auf ganzer Linie. In der Mittagspause wurden extra 2 RBL-Rennen eingebaut. Hier zeigte sich auch, dass die Bernburger Ruderer im Winter den Schwerpunkt auf das Sprinttraining gesetzt hatten. Das Boot 1 aus Pirna konnte doch auch dabei wieder gegen halten und beide Rennen für sich entscheiden. Die andere Hälfte des Pirna-Achters konnte sich knapp dahinter den dritten Platz sichern. Das letzte Rennen des Wochenendes war der Vierer mit Steuermann. Auch diesen konnte sich die Mannschaft aus Pirna sichern und somit ein Preisgeld in die Tasche stecken.
„Es war ein hartes Wochenende und jeder Ruderer hatte mindestens 5 Rennen an diesem Wochenende- das schlaucht. Aber es war genau die ausgiebige Vorbelastung, die wir bezwecken wollten. Es gilt in der nächsten Woche noch ein paar kleine technische Sachen zu verbessen, aber ich denke wir sind bereit für die Bundesliga.“, erklärt ein zufriedener Oliver Klunker (Trainer).
Am kommenden Wochenende ist dann der offizielle Startschuss zur neuen Saison der PRODYNA Ruder-Bundesliga. Auf dem Main in Frankfurt möchte die Mannschaft des Pirna-Achters zeigen, was sie kann. Dabei sollte für die Mannschaft der Sieg zu ihrem Bundesligadebut vor 2 Jahren eine riesige Motivationsspritze sein. „ Wir sind sehr gut vorbereitet und fiebern dem RBL-Start mit Spannung entgegen. Der Main ist als fließendes Gewässer ein Vorteil für uns, welchen wir so gut wie möglich nutzen wollen.“, analysiert Mannschaftskapitän Stefan Schaaf die Ausgangslage des Pirna-Achters vor dem ersten Renntag. Man kann also gespannt sein, wie sich Pirnas Vorzeigemannschaft in ihrer zweiten Saison in der deutschen Königsklasse des Rudersports behaupten wird.  

 

30.04          Erste Standortbestimmung in Berlin

Letztes Wochenende bestritt der Pirna-Achter die erste Regatta der Saison. Auf der Olympiastrecke von 1936 in Berlin-Grünau sollte es zu einer ersten Standortbestimmung für die künftigen Rennen kommen. Im Winter wurde gut trainiert und auch die Wasserkilometer der letzten Wochen stimmten uns zuversichtlich, ein gutes Rennen zu fahren.
Auch andere Teams der ersten und zweiten Prodyna-Ruder-Bundesliga (RBL) folgten den Ruf auf der altehrwürdigen Strecke am Rande Berlins ein spannendes Achterrennen zu bestreiten. Die Zweitligateams 78-Achter Berlin und Wiking Berlin hatten ebenso gemeldet, wie der TU Dresden Achter und der befreundeten Achter aus Rüderstdorf. Für die Frühjahresregatta in Berlin untypisch gute Bedingungen bildeten einen guten Rahmen für ein tolles Rennen. Außerdem wurde für das Pokalrennen inklusive Preisgeld die Strecke gesperrt, so dass keinerlei äußere Einflüsse den Rennverlauf beeinflussten.
Hochmotiviert fuhren wir zum Start, da wir im letzten Jahr hinter einem U23 Auswahlachter als Zweiter ins Ziel kamen und so rechneten wir uns einiges aus. Der Start gelang gut und so setzen wir uns mit leichtem Vorsprung vor Rüdersdorf an die Spitze des Feldes. In der Folge kämpften wir beherzt weiter, mussten jedoch nach dem zweiten Drittel der Strecke einsehen, dass die Mannen aus Rüdersdorf einen sehr starken Tag erwischt hatten. Steuermann Sebastian Müller mobilisiert noch einmal alles aus der Mannschaft, doch die Rüdersdorfer siegten in einer starken Zeit. Wir sicherten uns den zweiten Platz vor dem Achter der TU Dresden. Team-Kapitän Stefan Schaaf resümierte: „Wir haben jetzt einen Aufschluss über den Trainingszustand. Es gibt noch Luft nach oben und dennoch freuen wir uns schon auf den ersten RBL-Renntag in Frankfurt. Dort wollen wir das Blatt natürlich wenden!“
Nicht zu vergessen ist ein hart umkämpfter, zweiter Platz unserer Team-Mitglieder Alexander Schmidt, Rene Müller, Christian Lehne und Gregor Pfitzner im Doppelvierer. Trainer Oliver Klunker schlussfolgerte nach dem Rennen :“ Die Moral der Truppe passt. Sie haben alles aus sich rausgeholt. Wir haben noch einige Sachen vor bis zum Start der Ruder-Bundesliga und können auf eine solide Basis zurückschauen.“

Am kommenden Wochenende geht es nach Bernburg, wo noch einige Sprintrennen gegen die Kollegen vom Salzlandachter auf der Agenda stehen. Wir freuen uns schon auf die nette Atmosphäre vor dem Schloss an der Saale. 

 

23.04            Erfolgreiches Trainingslager in Wurzen- der Pirna-Achter nimmt wieder volle Fahrt auf

Am vergangenen Wochenende bestritt der Pirna-Achter das erste Trainingslager der neuen Saison. Dabei ging es in die Heimat der neuen Athleten im Pirna-Achter- nach Wurzen. Auf der Mulde sollten intensive Wasserkilometer und Techniktraining vollzogen werden. Die Mannschaft reiste Freitagabend an und absolvierte die ersten Wochenendskilometer bei wunderbarem Abendrot im Muldental. Am Samstagmorgen, vor dem Frühstück, boten sich den Athleten schwierige Bedingungen mit Wind und Wellen. Aber dennoch konnte eine gute, lange Einheit absolviert werden. Nach dem Frühstück ging es dann gleich wieder aufs Wasser. Danach freuten sich alle auf ein ausgiebiges Mittag und eine kurze Mittagsruhe, nach welcher, wie könnte es auch anders sein, es noch einmal aufs Wasser ging. „Die Jungs waren schon ziemlich k.o., aber haben bis zum Ende ordentlich gearbeitet. Morgen werden wir hoffentlich noch ein wenig technischen Feinschliff in das Boot bringen. Jedoch bin ich bis jetzt mit dem Ablauf sehr zufrieden.", lobt Trainer Olaf Hanus seine Jungs nach dem langen Tag. Am Abend beim gemeinsamen Auffüllen der Kraftreserven, ließ es sich Olympiasieger Philipp Wende nicht nehmen, auch einmal vorbei zu schauen und mit dem Pirna-Achter ein isotonisches Erfrischungsgetränk zu genießen.

Sonntag ging es noch einmal für 2 Einheiten aufs Wasser. Schlagmann Christopher Gey analysierte diese kurz: „ Die Hände sind offen und die Muskeln schmerzten. Dennoch haben wir technisch sehr sauber gearbeitet und unser Bootsgefühl wiedergefunden. Alles in allem war das ein super Wochenende, welches uns sehr voran gebracht hat." Der Pirna-Achter nimmt also wieder Fahrt auf und ist auf dem besten Weg zu einer starken Saison.

Am kommenden Wochenende steht für die Pirnaer dann die erste Bewährungsprobe an. In Berlin Grünau findet die traditionelle Frühjahrsregatta statt. Bei dieser gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Achterrennen über 1000m, welches die Athleten von der Elbe bestreiten werden. „Wir werden diesen Wettkampf aus dem vollen Training heraus fahren. Samstag ist trotzdem Trainingstag, welchen wir ordentlich nutzen werden. Wir wollen eine erste Standortbestimmung gegen andere Bundesligateams bekommen. Das weit wichtigere Ziel des Achters ist ein guter erster RBL-Renntag in Frankfurt.", erläutert der Trainer die Umstände, unter welchen die Mannschaft nach Berlin fährt.

 

22.04             André Sieber wird Deutscher Vizemeister

André Sieber wurde am 21.04.2013 mit seinem Zweier-ohne-Partner Philipp Naruhn Deutscher Vizemeister bei den Kleinbootmeisterschaften in Duisburg. Nach klaren Siegen im Vorlauf, Viertel- und Halbfinale musste sich die Zweier-Paarung aus Pirna und Halle nur Anton Braun und Felix Drahotta, Olympia-Siebte von 2012, geschlagen geben. Mit dieser Leistung setzte André ein erneutes Achtungszeichen in Richtung Nationalmannschaft. Herzlichen Glückwunsch! 

 

08.04             André Sieber gewinnt Langstrecke

Den ersten nationalen Kleinboottest hat André Sieber mit seinem Zweier-ohne-Partner Philipp Nahruhn (Halle) klar für sich entschieden und setzte damit ein erneutes Achtungszeichen. Am 07.04.2013 deklassierten sie die Konkurrenz in Leipzig und siegten mit fünf Sekunden Vorsprung vor der ersten Zweierbesatzung des Olympiaachters von 2012. Insgesamt waren 32 Paarungen am Start.
 
Bei den Frauen belegte Ulrike Törpsch Platz 15 bei 28 gestarteten Einerruderrinnen. Max Wittig landete im Einer bei den A-Junioren auf Platz 49. Hier waren 57 Boote am Start.

 

29.03              Die Renntermine für die Saison 2013:

11.05.2013    Frankfurt/Main
08.06.2013    Rüdersdorf
03.08.2013    Duisburg
17.08.2013    Kassel
14.09.2013    Hamburg

19.01             Pirna-Achter mischt auch 2013 im Erstligageschehen mit

Auch 2013 wird das Erfolgsboot des Pirnaer Rudervereins (PRV) in der 1. flyeralarm Ruder-Bundesliga starten. Das Team des Pirna-Achters hat vergangene Saison gezeigt, dass es sich im Oberhaus des deutschen Rudersports behaupten kann. Für das bevorstehende Wettkampfjahr freut sich die Mannschaft über junge Verstärkung aus den eigenen Reihen und über die Ruderkameraden der befreundeten „Wurzener Rudervereinigung Schwarz-Gelb e.V“ (WRV).

Engagement und frischen Wind erhofft man sich von den Nachwuchsathleten des PRV: Gregor Pfitzner, Paul Hussek, Florian Ritschel, und Sebastian Müller. Außerdem konnte man vier erfahrene Ruderer des WRV für eine gemeinsame sportliche Herausforderung gewinnen: Alexander Schmidt, Hans Hörig und die Brüder René und Jens Müller. Dieser Mannschaftzuwachs ist ungewöhnlich für die Pirnaer Truppe, war man doch seit je her stolz darauf, einen reinen Vereins-Achter zu fahren. „Wir wollen natürlich nicht, dass böses Blut zwischen den Vereinen aufkommt und es dann Vorwürfe über Abwerbungen gibt. Darum gab es natürlich erst einmal Absprachen mit dem Vorstand des Wurzener Rudervereins, ob der Wechsel der Aktiven nach Pirna auch von diesem abgesegnet ist.“, erklärt Teamleiter Lars Kaulfuß. Der Pirna-Achter heißt die Neuzugänge ganz herzlich willkommen und kann somit auf eine gute Basis für die zukünftigen Wettkämpfe zurückgreifen.
Doch ohne Fleiß kein Preis! – Für die Athleten gilt es die Wintermonate zu nutzen um sich für die Saison 2013 vorzubereiten. Teamkapitän Stefan Schaaf unterstützt sein Team mit einem abgestim-mten Trainingsplan, welches neben Krafttraining auch das Ergometer-Fahren berücksichtigt. Dabei entgeht dem Trainer nichts. Bei regelmäßigen Leistungstests werden Schlag- und Wattzahlen der Sportler notiert und ausgewertet. Dazu kommen Ausdauertrainings im Ruderkasten.
Die Qualen und Anstrengungen sollen sich im Frühjahr bezahlt machen. Dann geht es für den Pirna-Achter wieder aufs Wasser. Ziel ist es dann, den Regelbetrieb im Ruderboot wieder aufzunehmen. Mannschaft und Boot brauchen Trainingskilometer und einwandfrei als Einheit zu funktionieren. Dabei ist unter anderem ein Trainingslager in Wurzen geplant. Der Mannschaft ist bewusst, dass sie noch härter arbeiten muss, wenn sie das Ergebnis vom Vorjahr wiederholen möchten. Trainer Oliver Klunker sagt dazu: „Das Feld wird in meinen Augen noch enger zusammenrücken. Gespannt darf man wie immer auf die Aufsteiger sein. Wir selbst freuen uns natürlich auf die Duelle mit dem TU-Dresden Achter, die ja quasi unsere Nachbarn sind. Aber es ist schwer zu sagen wo wir uns einordnen werden, da sich einige Teams erneut verstärkt haben und bekanntlich schläft die Konkurrenz im Winter ja auch nicht.“

Mit Bekanntgabe der Austragungsorte der flyeralarm Ruder-Bundesliga für das Jahr 2013 freut man sich in Pirna schon jetzt auf spannende Wettkämpfe auf den schönsten Regattastrecken Deutschlands. Die Sprinter von der Elbe sind bereit alles zu geben und ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen.

 

Weitere Berichte aus den vergangenen Jahren gibt es hier.

05.12              André Sieber gewinnt Langstrecke in Dortmund 

André Sieber gewann am 01.12.2012 mit seinem Zweier-ohne-Partner Phillip Naruhn (Halle) die Männer-Konkurrenz bei der ersten Langstreckenüberprüfung (6.000m) des Deutschen Ruderverbandes in Dortmund. Insgesamt waren hier 35 Boote am Start. Ebenfalls dabei war unser Vereinsmitglied Ulrike Törpsch. Sie belegte im Frauen-Einer den 5. Platz (22 Boote).

 

02.11              Abschlussfeier

Wir laden am 10.11 alle Freunde, Fans und wer mit uns den Saisonabschluss ausklingen lassen möchten recht herzlich ein. Beginn ist gegen 19 Uhr am Bootshaus Pirna. Dabei soll in lockerer Runde und einem Glas Bier nochmal über das erfolgreiche Jahr angestoßen werden.

17.10              Zu Gast bei Pirna-TV

Der Pirna-Achter blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Das Premierenjahr in der 1. Ruder-Bundesliga meisterte das Team vom Pirnaer Ruderverein mit Erfolg und belegte den 7. Platz. Über den Saisonverlauf und die Aussichten auf das kommende Jahr steht der Pirna-Achter bei Zeitlupe, das Volksbank Pirna Sportgespräch, Rede und Antwort.

Das ganze Video unter:                       www.pirna-tv.de/?p=7586

 

05.10              Landesmeisterschaft

Am vergangenen Wochenende fanden in Eilenburg die sächsischen Landesmeisterschaften statt. Dabei konnte der Pirna-Achter seine Vormachtstellung in Sachsen unter Beweis stellen. In einem packenden Rennen konnte die Mannschaft von der Oberelbe das Boot des Dresdner Ruderclubs, mit Olympiasieger Tim Grohmann, in die Schranken weißen. Bereits nach dem Start hatten das Pirnaer und das Dresdner Club-Boot Wasser zwischen sich und das Feld gebracht. In einem Kopf an Kopf Rennen schenkten sich die Mannschaften nichts. 250m vor dem Ziel lag der Dresdner Ruderclub leicht in Führung. Doch mit einem beherzten Schlusssport konnten die Recken aus Pirna die Dresdner überspurten und mit einer halben Sekunde Vorsprung ihren Titel verteidigen.

Zu Recht kann man Pirna als „Macht im sächsischen Rudersport“ bezeichnen. In den vergangenen 8 Jahren wurden die rot-gelben 7 mal Sachsenmeister in der Königsklasse- dem Achter. Ein Athlet war in jedem Rennen dabei. Henry Mierzwa freute sich riesig über seinen 7. Titelerfolg. Doch mit diesem letzten und womöglich härtesten Rennen beendet der Routinier seien aktive Karriere als „Achterpapa“ in Pirna. „Irgendwann ist auch mal Schluss. Es war waren super Jahre mit den Jungs, aber nun müssen die Füchse auch mal lernen ohne mich zu Rande zu kommen.“, so Mierzwa scherzhaft. Letztes Ziel für ihn ist eine erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen der Masters, welche nächstes Jahr in Italien statt finden. Aber auch der Rest der Mannschaft ist mit dem Ergebnis wahnsinnig zufrieden. „Es war ein verdammt hartes, aber nahezu optimales Rennen. Wir sind alle am Anschlag gefahren und haben gezeigt, dass wir die Dresdner auch in Top-Besetzung schlagen können.“, so Andre Sieber. Den 3. Platz konnte sich das Boot aus Wurzen sichern, welche zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in der Achterkonkurrenz antraten. Der Dresdner Ruderverein wurde Vierter.

Mit diesem letzten Sieg ist die Saison für den Pirna-Achter nun abgeschlossen. Aber wieder einmal kann das Team stolz auf das Geleistete sein. Als bester Aufsteiger hat man in der 1. Flyeralarm Ruder-Bundesliga ein super Debut gefeiert und auch der erneute Gewinn der Krone Sachsens spricht für sich. Einige Athleten werden am kommenden Dienstag (09.10.) bei Zeitlupe, dem Pirnaer Stadtgespräch zu sehen sein. 

 

24.09.             Alsterwasser ist nichts für Pirnas Ruderer

Der Pirna-Achter hat den letzten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga als 12. Abgeschlossen. Damit haben die Elbstädter ihren starken 7. Platz in der Tabelle verteidigt und sind am Ende der Saison bester Aufsteiger.
Der Renntag begann eher suboptimal…Regen und kalte Temperaturen machten das Szenario ungemütlich. Der Zeitlauf versprach hart zu werden. Man musste gegen den Ligachampion aus Krefeld fahren. Doch war es noch zeitig am Morgen und man merkte der Mannschaft die Restmüdigkeit an. „Es war recht zäh und träge. Auch den Rhythmus haben wir noch nicht richtig gefunden. Da merkt man, wenn Stammgrößen wie Lars Kaulfuß und Andre Sieber fehlen.“, so Schlagmann Christopher Gey nach dem Rennen. Im Achtelfinale standen die Pirnaer dem RTHC-Achter aus Leverkusen gegenüber. Auch dabei mussten sich der Pirna-Achter geschlagen geben. Nach einem Sieg im Viertelfinale gegen Karlsruhe, ging es für die Mannschaft noch um die Plätze 9-12. Aber die Alster stellte das Team, wie schon im Vorjahr, vor arge Probleme. Das Halbfinale gegen den Emscher Hammer, konnten die Pirnaer wieder nicht gewinnen. Im Finale um Platz 11 und 12 und damit letzten Rennen der Saison, wollten die Ruderer nochmals alles geben. Doch leider tat das Boot aus München das Gleiche und verwiesen die Pirnaer auf Rang 12.

Auch wenn das Tagesziel für die Mannschaft nicht zufrieden stellend ist, kann die Mannschaft auf eine Überaus gelungene Saison zurückblicken. Mit dem 7. Tabellenplatz hat man das gesteckte Saisonziel sogar übertroffen.
Auch der Trainer ist zufrieden: „Wir hatten unsere Höhen und Tiefen. Aber ich denke, dass wir vom ersten Renntag an gezeigt haben, dass wir mit den Top-Teams der Liga mithalten können. Leider konnten wir es nicht unter die Top 4 schaffen. Aber als bester Aufsteiger können wir sehr stolz auf uns und unsere Leistung sein.“
Am nächsten Sonntag steht für den Pirna-Achter die letzte Herausforderung bevor. Bei der sächsischen Landesmeisterschaft will die Mannschaft ihren Titel verteidigen. 

 

20.09.               Unbeschwert nach Hamburg

Der Pirna-Achter reist am kommenden Wochenende zum Saisonfinale nach Hamburg. Als derzeit bester Aufsteiger ist der Abstieg kein Thema mehr für die Mannschaft. Dementsprechend unbeschwert bereitete sich die Mannschaft in der letzten Woche auf den Renntag vor.
„Man merkt deutlich, dass etwas Spannung von den Jungs gewichen ist. In ein paar Situation hat dies zu kleineren Konzentrationsproblemen geführt, aber die letzten Einheiten an diesem Wochenende waren sehr gut.“ (Oliver Klunker, Trainer)
Das Ziel der Mannschaft ist es, den starken 7. Platz in der Tabelle zu verteidigen. Auch eine Verbesserung auf Platz 6 ist nichts Unmögliches. Nur ein halber Zähler trennen den Pirna-Achter und den RV Rauxel. Aber auch das Sprintteam Mühlheim möchte bei der Vergabe der Platzierungen noch ein Wort mitreden. „ Wir wollen Mühlheim auf alle Fälle in Schach halten. Ob wir Rauxel noch überholen können ist eine Frage der Tagesform. Wir haben in Münster gesehen, dass wir auf einer Augenhöhe sind. Und wer weiß…vielleicht ist uns das Zielfoto ja am letzten Renntag wohl gesonnen und wir schaffen doch noch die Top 4.“, so der Bootsälteste Henry Mierzwa.
Die kurze Strecke in Hamburg kommt den Elbstädtern entgegen. Schon in der letzten Saison konnte der Pirna-Achter immer wieder seine Startstärke unter Beweis stellen. Es wird also ein spannendes Saisonfinale auf der Binnenalster.  

 

09.09.               Pirna-Achter sichert sich den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga

Am vorletzten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) konnte der Pirna-Achter wieder einmal überzeugen und sichert sich auch den Verbleib im Oberhaus des deutschen Rudersports.

Bereits nach dem Zeitlauf war die Mannschaft guter Dinge. Mit der fünft-besten Zeit und einem guten Rennen begann der Renntag sehr positiv. Bei besten Wetterbedingungen und leichtem Schiebewind konnten die Teams auf dem Aasee schnelle Wettkampfzeiten errudern. Das Achtelfinale bestritten die Elbstädter gegen die Lokalmatadoren aus Münster, den Mitaufsteiger aus Berlin und den Münchner Ruderclub. Dabei konnten die Pirnaer alle Mannschaften schlagen und als Sieger ins Viertelfinale einziehen. Selbst der Bootsälteste Henry Mierzwa, welcher nach seiner Verletzung wieder mit im Boot saß, war von dieser Leistung begeistert: „ Ein Top-Rennen. Ich meine, wenn man als Aufsteiger die Heimmannschaft besiegt, die um den Tagessieg mitfährt. Das ist schon ein richtig dickes Ausrufezeichen für unsere Leistung.“
Mit breiter Brust ging es für die Pirnaer ins Viertelfinale. Jenes Rennen, bei welchem sie an den vergangenen Renntagen schon oft den Kürzeren ziehen mussten. Heute war allen bewusst, dass man einen super Lauf hatte und die Top 4 zum greifen nah waren. Die Gegner waren keine Geringeren, als die Ligachampions aus Krefeld, der RV Rauxel und der Dole-Achter Hamburg. Nach dem Start liegt Pirna mit Krefeld gleich auf, dahinter folgen Rauxel und Hamburg. Doch im Laufe des Rennens kann sich der Tabellenführer absetzen. Das Boot aus Pirna und der RV Rauxel liefern sich ein packendes Duell um den Einzug in die Top 4. Im Ziel ist mit dem bloßen Auge wieder nicht auszumachen, wer es geschafft hat. Erneut muss das Ergebnis im Fotofinish ermittelt werden. Der Unterschied zwischen Pirna und Rauxel beträgt gerade einmal 0.14 Sekunden…doch die Kamera ist den Elbstädtern wieder nicht wohl gesonnen. Somit muss der Pirna-Achter um die Plätze 5-8 fahren.
„Es ist kaum zu glauben, dass man immer soviel Pech mit diesem Foto haben kann“, so Trainer Oliver Klunker. „Wir haben hier zwei nahezu perfekte Rennen abgeliefert, doch wir werden wieder nicht dafür belohnt. Natürlich meckern wir hier auf einem sehr hohen Niveau, aber es ist nun einmal sehr ärgerlich.“


Im Halbfinale bekam es die Mannschaft mit dem Emscher-Hammer zu tun. Dabei fanden sich die Athleten nach einer Umbesetzung nicht ganz zusammen. Der Hammer gewann deutlich und für Pirna ging es um die Plätze 7 und 8. Im Finalrennen des Tages besiegte der Pirna-Achter den Dole-Achter Hamburg, womit sich das Team den 7. Rang sicherte.
Der Grundtenor des Renntages bleibt der Selbe. Der Pirna-Achter verpasst die Sensation wieder nur knapp, überzeugt aber mit seinen starken Leistungen. „Wir haben hier wieder einem sehr guten Ergebnis gezeigt. Vielleicht schaffen wir am letzten Renntag in Hamburg doch noch den Sprung unter die Top 4. Die kurze Strecke kommt uns mit unserer Stärke am Start sehr entgegen.“, analysiert Schlagmann Christopher Gey den kommenden Renntag.

In der Tabelle bleiben die Pirnaer auf Rang 7 und haben ihre Position als bester Aufsteiger gefestigt. Damit ist der Abstieg kein Thema mehr und die CANALETTO-Crew wird auch im nächsten Jahr erstklassig bleiben. In 2 Wochen findet das Finale der RBL auf der Binnenalster in Hamburg statt.
Der Pirna-Achter bedankt sich bei allen Unterstützern und Sponsoren, welche mit gefiebert haben. Besonderer Dank geht an Daniel Weigel, welcher sich am vergangenen Wochenende als Fahrer bereit stellte und die Mannschaft sicher nach Münster und zurück beförderte. 

 

04.09.              Pirna-Achter startet zur vorletzten Etappe der Ruder-Bundesliga in Münster

Ein sonniger Altweibersommer ist angekündigt- beste Bedingungen also, um der deutschen Ruderelite einen super Renntag auf dem Aasee in Münster zu bescheren. Mit dem aktuellen siebten Tabellenplatz der 1. flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) ist das sächsische Vorzeigeboot aus Pirna als bester Aufsteiger voll im Geschehen dabei. An den vergangenen Renntagen zeigten die Recken um Trainer Oliver Klunker, dass sie durchaus das Potential besitzen, ganz vorn mitzumischen.
Mit großen Zielen war die Mannschaft nach Duisburg gereist. Doch Hitze und Erschöpfung forderten letztendlich ihren Tribut. Das erträumte Ziel von Platz 4 konnte leider nicht erreicht werden. Dennoch war man mit Platz acht wieder im vorderen Tabellenfeld vertreten. In Münster soll das wieder vollbracht werden, wie der Trainer verrät: „ Wir waren bis jetzt immer mit in der ersten Tabellenhälfte vertreten und meistens auch bester Aufsteiger. Die letzten Wochen wurde noch einmal intensiv an den konditionellen Fähigkeiten der Mannschaft gearbeitet. Und wer weiß…mit einem guten Lauf, ist eine Top 4 Platzierung nichts

Es ist ein hartes Geschäft in der 1. Männerliga der deutschen Ruderer. Nach den olympischen Spielen und den Weltmeisterschaften der Junioren, haben sich viele Boote nun noch einmal mit ihren Spitzenathleten verstärkt. Ein Luxus, den der Pirna-Achter leider nicht hat. Vielmehr setzen die Elbstätdter darauf, dass ihre CANALETTO in jeder Besetzung schnell ist und die Mannschaft super harmoniert. Auch wenn es manchmal etwas erstaunlich erscheint, die Mannschaft aus der Kleinstadt Pirna ist längst in der 1. Männerliga angekommen. Weiterhin wird die Mannschaft alles geben, um ihre Platzierungen und Zeiten weiter und weiter zu verbessern, damit der Bekanntheitsgrad von Verein und Region auf den Regattaplätzen steigt. 

 

22.08.         Hitzeschlacht in Duisburg

Am dritten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) hatte sich das Team vom Pirna-Achter große Ziele gesetzt. Ein Platz unter den Top 4 war angestrebt, doch in der Gluthitze von Duisburg musste der Aufsteiger Tribut an Erschöpfung und Nervosität zollen.
In den letzten Wochen arbeitet die Mannschaft hart. Das Boot war schnell und man war guter Dinge. Co Trainer Olaf Hanus bemerkte nach dem Training: „ Im Vergleich zum Training vor den anderen Renntagen, waren die letzten Trainingseinheiten die Besten. Das Boot war immer sehr schnell und dennoch konzentriert.“ Die Zeichen standen also sehr gut.

Nach dem Zeitlauf fand sich die Mannschaft auf Platz acht wieder. Eine gute Ausgangslage für die weiteren Rennen. Im Achtelfinale konnte Pirna mit einem souveränen 2. Platz unter die besten 8 fahren. Wieder war diese Hürde gemeistert und man stand in der vorderen Hälfte des Feldes. Dann kam das Viertelfinale. Die Top 4 waren zum greifen nah und die Pirnaer waren bereit unter diese zu fahren. Gegen Crefeld, Rauxel und Mühlheim war es wieder einmal ein enges Rennen, bei dem mit bloßen Auge keine Entscheidung getroffen werden konnte- Photofinish. Doch wieder einmal war das Zielfoto den Elbstädtern nicht wohl gesonnen. Platz 4 für Pirna, womit es wieder um die Plätze 5-8 ging. Doch wieder einmal zeigten die Athleten, das sie an der Spitze mitfahren können.
Danach folgte eine lange Pause. Bei steigenden Temperaturen und prasselnder Sonne versuchte die Mannschaft auf schattigen Plätzen Erholung zu finden. Das Halbfinale versprach wieder einmal ein interessantes Duell zu werden. Die beiden Aufsteiger aus Pirna und Rüdersdorf standen sich gegenüber, zwei Mannschaften die sich sehr gut kennen und schon viele Duelle ausgefochten haben. Bis 100m vor dem Ziel liegt Pirna in Führung. Doch dann kommt die CANALETTO plötzlich zum stehen. Wieder ein technischer Fehler im Pirnaer Boot. Diesmal so stark, dass das Boot ganz zum Stillstand kommt. Rüdersdorf gewinnt damit das Halbfinale und Pirna muss wieder ins Finale um die Plätze 7 und 8. Lars Kaulfuß sagt nach dem Halbfinale: „ Wir waren einfach platt. Die lange Pause bei dieser Hitze macht einen doch ganz schön alle. Da kann so etwas wie gerade schon einmal passieren.“
Im großen Finale musste sich der Pirna-Achter dem Frankfurter Boote geschlagen geben. Dennoch schafft es der Pirna-Achter wieder unter die besten Acht und steht weiterhin im vorderen Feld der Tabelle. Aber auch etwas Ernüchterung ist dabei, hatte man sich doch so hohe Ziele gesetzt. Schlagmann Christopher Gey analysiert den Renntag kurz: „ Wir sind gut gestartet, aber haben die Hitze wohl ein wenig unterschätzt. Aber trotzdem haben wir unsere Leistung der letzten Renntage bestätigt und vielleicht ist die Zielkamera ja am nächsten Renntag mal auf unserer Seite.“

Der Pirna-Achter bleibt also weiter im vorderen Feld der 1. Männerliga. Trotz eines nicht ganz idealen Renntages möchte die Mannschaft am nächsten Renntag wieder alles geben. Dieser findet am 8. September auf dem Aasee in Münster statt.  

 

16.08.          Pirna-Achter reist mit dem Ziel der Top 4 nach Duisburg

Dieses Wochenende ist es wieder soweit. Der dritte Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) steht auf dem Plan. Das Team vom Pirna-Achter hat ein beachtliches Debut in der 1. Männerliga abgelegt. Mit derzeit Platz 6 in der Tabelle, haben sich die Sachsen als bester Aufsteiger im oberen Tabellen-drittel festgesetzt.

Doch das scheint der Mannschaft in Rot-Gelb noch nicht genug. In Bitterfeld-Wolfen war es nur ein Wimpernschlag, welcher der Mannschaft zu den Top-Platzierungen fehlte. Das wollen die Athleten am kommenden Wochenende in Duisburg besser machen.

Mit der Unterstützung der Fans legten die Athleten um Trainer Oliver Klunker eine beachtliche Leistung auf der Goitzsche ab. Im Viertelfinale waren es lediglich 3 Hundertstel, welche der Mannschaft zu den Top 4 fehlten. Durch ein intensives Training in den letzten Wochen will die Mannschaft nun diese Hürde meistern. Keine leichte Aufgabe, wie auch Trainer Oliver Klunker zugibt: „Die Spitzenteams an der Spitze der Liga sind natürlich enorm stark. Dennoch haben wir in Bitterfeld gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind das hohe Tempo mitzugehen. Wenn uns nicht wieder ein technischer Schnitzer unterläuft, denke ich, dass die Jungs das schaffen. Auch wenn die Olympiade jetzt vorbei ist und sich einige Boote mit ihren Olympioniken verstärken werden, die Mannschaft wird alles geben, um ihre Konstanz beizubehalten und versuchen ganz vorn mitzufahren.“

Sollte es der CANALETTO-Crew tatsächlich gelingen unter die Top 4 zu fahren, ist für Pirna eine klei-ne Sensation perfekt. Es verspricht ein spannender Renntag zu werden, bei welchem der Pirna-Achter hoffentlich ganz vorn mit dabei ist.
  

 

17.07.         ein Tag bei der Ruderbundesliga

Das Team von Pirna-TV machte sich am 14.07.2012 schon sehr zeitig auf den Weg nach Bitterfeld, um alle nötigen Vorbereitungen für den 2. Renntag der Flyeralarm Ruder-Bundesliga zu treffen. Den chaotischen Wetterkapriolen zum Trotz ist ein sehr schöner Dokumentarfilm entstanden, der durchaus zu Gänsehaut rührt. Ein großes Dankeschön an Sascha Schwarte und sein Team.

Das ganze Video unter:                                 

 

15.07.         Pirna-Achter bestätigt starke Auftaktleistung in Bitterfeld

Es war ein abwechslungsreicher 2. Renntag in der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL). Auf der Goitzsche gab das Wetter den Ruderern teilweise schwere Aufgaben zu meistern- Regen, Sturmböen, sogar eine kleine Windhose, aber auch explosive 350m Rennen brachten das Wasser in Wallung. Angetrieben von den mitgereisten Fans konnte der Pirna-Achter dabei mit einem starken 7. Platz auffahren und verpasste nur ganz knapp den Sprung an die Spitze der besten Vereinsachter Deutschlands. Auch Pirna TV begleitete die Mannschaft um den Renntag zu filmen.
Die Zeitläufe konnten aufgrund der unterschiedlichen Wetterbedingungen nicht gewertet werden. So wurden die Achtelfinals nach den Renntagsergebnissen aus Rüdersdorf gesetzt. Im Achtelfinale mussten die Elbstädter gegen den Emscher-Hammer, Hamburg und München antreten. Dabei belegte man den zweiten Platz, allerdings mit nur 1 Hundertstel Sekunde Rückstand auf den Hammer. Damit war man wieder unter den besten 8, allerdings im vermeidlich schwierigeren Viertelfinale.

In diesem musste die CANALLETTO-Crew gegen den Ligachampion aus Krefeld, die Frankfurter RG Germania und den Dole-Achter aus Hamburg ran. Krefeld ist Tabellenführer und Frankfurt Platz drei. Man fuhr also gegen die Spitze der Liga um den Einzug in die Runde um die Plätze 1-4. Und was keiner gedacht hätte…Pirna ist dran, sehr dicht sogar. Bis zur Streckenhälfte liefern sich die Pirnaer ein spannendes Duell mit Krefeld um Platz 1, allerdings ist Frankfurt dran. Bis zur Streckenhälfte sieht es so aus, als würde der Aufsteiger das schaffen, was keiner gedacht hätte, man fährt unter die Top 4. Doch kurz vor dem Ziel gibt es im Pirnaer Boot eine kleine Unsauberkeit, welche die CANALETTO bremst und der Mannschaft 3 Hundertstel Rückstand auf Platz 2 beschert. Dennoch war die Mannschaft guter Dinge. Man hatte gezeigt, dass mit Pirna zu rechnen ist und die Mannschaft sehr großes Potential hat.
Im Halbfinale mussten sich die Pirnaer Jungs dem Münster-Achter geschlagen geben. Doch im Finale um Platz 7 und 8 konnten die Athleten noch einmal alle Kräfte mobilisieren. In einem kämpferischen Schlusssport sicherte man sich Tagesrang sieben.
Die Mannschaft um Oliver Klunker unterstreicht ihre guten Leistungen, ist wieder bester Aufsteiger und setzt sogar ein Achtungszeichen, dass man auch ganz vorn dran ist. Schlagmann Christopher Gey analysiert den Renntag kurz: „Wir sind sehr gut in den Wettkampf gestartet und haben uns schnell zusammen gefunden. Man hat gesehen, dass wir in den letzten Wochen schneller geworden sind und die halbe Bootslänge auf den Emscher-Hammer gut gemacht haben. Im Viertelfinale haben wir dann kurz nerven gelassen und einen kleinen Patzer gehabt. Auch wenn das sehr ärgerlich war, es war halt Lehrgeld.“
Es war ein gelungener Renntag und der Pirna-Achter sichert sich seinen 6. Rang in der Tabelle der 1. Liga und bleibt somit bester Aufsteiger. Die Mannschaft bedankt sich für die Unterstützung durch die mitgereisten Fans, welche kein Wetter gescheut haben um ihre Mannschaft zu unterstützen. Selbst Oberbürgermeister Peter Hanke war nach Bitterfeld gereist um das Team zu unterstützen. Der nächste Renntag findet am 18. August in Duisburg statt. 

 

11.07.            Schwung aus Rüdersdorf mitnehmen

Am kommenden Wochenende findet der 2. Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) statt. In der Stadthafen-Arena Bitterfeld treffen die schnellsten Vereinsachter Deutschlands zum 2. Mal in der Saison 2012 aufeinander.
Der Pirna-Achter konnte am ersten Renntag in Rüdersdorf als bester Aufsteiger glänzen und möchten seinen 6. Tabellenplatz verteidigen. Mit Hilfe der Pirnaer Fans, welche in einem extra bestellten Bus nach Bitterfeld gebracht werden, soll dies umgesetzt werden.
Auch wenn es in den letzten Wochen etwas ruhig um die Vorzeigemannschaft aus der Sächsischen Schweiz geworden ist, hat diese weiter mit aller Härte trainiert.
Da Andre Sieber leider nicht für den Olympiakader Nominiert wurde, kann die Mannschaft schon frühzeitig auf die Erfahrung und das technische Verständnis des Athleten zurückgreifen, was Früchte trägt: „Wir haben es in den Wochen seid Rüdersdorf geschafft, noch etwas mehr Ruhe in das Boot zu bekommen. Die Mannschaft ist denke ich noch ein Stückchen mehr zu einer Einheit geworden und heiß auf den nächsten Renntag.“ so Trainer Oliver Klunker.
Die CANALETTO steht also in den Startlöchern und ist bereit weitere Erfolge in der RBL einzufahren. Die Mannschaft wird alles daran setzen, die gesteckten Ziele zu erreichen und gute Platzierungen einzufahren. 

 

18.06.               Weltcup München

Nach einem grandiosen Erfolg in der Ruder-Bundesliga noch ein kurzer Rückblick auf das Weltcupwochenende in München, wo unser Crewmitglied Andre Sieber im M4- startete!
Nach einem vierten Platz im Vorlauf konnte sich Andre mit seinen Hallenseraner und Magdeburger Vierer Partnern durch einen Sieg im Hoffnungslauf für das Halbfinale qualifzieren! Dort waren die Olympia Favoriten aus Großbritanien und Australien die Gegner. Leider fuhren auch die Weißrussen vor dem Boot mit André ins Ziel ein.
Ein Lichtblick hinsichtlich der Olympia Teilnahme war jedoch der starke Sieg im B-Finale in dem der Vierer gleich von Start an die Führung übernahm und diese nicht mehr abgab. Pikant dabei ist, dass der "erste" Männervierer mit Platz 6 und fast 12 Sekunden hinter Andre deutlich distanziert wurde. Ganz Pirna hofft darauf, dass nun die richtigen, nachvollziehbaren und vor allem fairen Entschlüsse für die kommenden Olympia-Nominierungen gezogen werden! Nebenbei ist noch zu erwähnen, dass die Boote aus Australien, Großbritanien und Weißrussland auch so die Plätze 1-3 im A-Finale belegten. Eine Medaille ist nicht außerhalb der Reichweite und die Steigerung vom Vorlauf zum B-Finale ist sichtbar!  

 

17.06.                Gelungener Start in der 1.Ruder-Bundesliga

Am vergangenen Wochenende startete die flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in eine neue Saison. Das Boot vom Pirnaer Ruderverein 1872 e.V. lieferte dabei sein Debut in der 1. Liga ab und überzeugte. Mit Platz 6 haben die Athleten einen ersten Schritt Richtung Klassenerhalt getan und ihre Ziele mehr als übertroffen.

Bereits am Freitag den 15.06. reiste die Mannschaft nach Rüdersdorf, um noch eine abschließende Trainingseinheit auf dem Kalksee zu absolvieren. Bereits bei dieser war schon auszumachen, dass die Athleten es geschafft hatten auf den Punkt Top fit zu sein. Am nächsten Morgen sorgte der Pirna-Achter bereits im Zeitlauf für ein Achtungszeichen. Lediglich 4 Boote waren schneller als die Pirnaer. Dies war die erste Überraschung des Tages, auch für die Mannschaft.
Im Achtelfinale musste das Team dann erneut gegen den Emscher-Hammer antreten, welche im Zeitlauf die Nase gegen die Elbestädter vorn hatten. Komplettiert wurde das Feld von Hannover und Hamburg. Hierbei war es wieder der Emscher-Hammer, welcher das Rennen für sich entscheiden konnte. Dahinter belegte das Team von Trainer Oliver Klunker den 2. Rang. Damit war bereits klar, dass sich der Pirna-Achter unter die Top 8 in der Tabelle einordnen würde.
Nach einer langen Pause stand das Viertelfinale an. Die ersten beiden Boote aus diesem Lauf würden zu den Top 4 der Liga zählen und um Edelmetall mitfahren. Allerdings waren Pirnas Gegner keine geringeren als der amtierenden Ligachampion aus Krefeld, das Team aus Münster und der RTHC Bayer Leverkusen. Hierbei musste sich der Aufsteiger mit Platz 4 begnügen. Doch war dies auch fast nicht anders zu erwarten, wie Co-Trainer Olaf Hanus verrät: „Münster und Krefeld, dass sind die beiden Top Boote der Liga, die um die Krone des Ligachampions fahren werden. Da können wir einfach nicht mithalten. Aber ich war überrascht, dass die Jungs trotzdem so gut an den beiden Booten dran waren. Dass wir am Ende Leverkusen noch vorbei lassen mussten, war zu diesem Zeitpunkt einfach Pech.“ Somit ging es für den Pirna-Achter um die Plätze 5-8.

Das Halbfinale sollte für die Athleten das beste Rennen des Tages werden. In diesem ging es darum die Heimmannschaft und Mitaufsteiger aus Rüdersdorf zu schlagen. Ein spannendes Rennen, zwischen 2 Booten die sich auf einer Augenhöhe befinden und sehr gut kennen. Doch der Pirna-Achter nahm all seine Kräfte zusammen und bewies in einem starken Rennen, warum sie die Könige vom Kalksee sind. Im Finale um die Plätze 5 und 6 stand der Pirna Achter nochmals dem RTHC Bayer Leverkusen gegenüber. Allerdings mussten sie Aktiven diesen den Vorrang lassen. Dennoch ist das Ergebnis besser als sich die Aktiven erhofft hatten. Schlagmann Christopher Gey sagte nach dem Renntag: „Wir sind selber sehr überrascht, aber auch überglücklich mit dem Ergebnis. Vielleicht wäre ein 5. Platz noch möglich gewesen, aber im letzten Rennen war die Luft dann doch etwas raus. Als bester Aufsteiger wieder Heim zu fahren macht uns trotzdem sehr stolz.“ Sieger des ersten Renntages wurde der Crefelder Ruderclub, dicht gefolgt von Münster. Den 3. Platz belegte die Frankfurter RG Germania.

Der Pirna-Achter startet also mit einem hervorragenden Ergebnis in der 1. Bundesliga. In den kommenden Wochen wird die Mannschaft weiter Wasserkilometer sammeln um am 14. Juli in Bitterfeld noch einmal ein Top-Ergebnis abzuliefern. Dabei wird das Team eine breite Rückendeckung vom Fanbus des Pirnaer Rudervereins erhalten, welcher die Mannschaft an diesem Renntag begleiten wird. Auch der Trainer ist zuversichtlich, dass man vor den Fans wieder mit guten Leistungen glänzen kann: „Wenn die Jungs sich wieder so wie am vergangenen Wochenende präsentieren, sehe ich keinen Anlass mir Sorgen zu machen. Mit den Fans wird die Mannschaft noch einmal einen Motivationsschub bekommen, der sie dann hoffentlich noch ein paar Zehntel schneller machen wird. Dennoch bleibt unser Augenmerk auf dem Mittelfeld der Liga. Wir haben gesehen, dass zu den Top-Teams der Liga noch eine Lücke ist, welche wir noch nicht schließen können. Das ist aber als Aufsteiger normal und es wäre vermessen nach einem guten Einstand gleich noch höheres anzupeilen.

 

12.06.               Pirnas Erstligist startet in die Bundesligasaison 2012

Am kommenden Wochenende geht es für Pirnas Ruderer nun endlich los. In der Rüdersdorfer Kalkseearena startet die flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL). Alle Augen der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind dabei auf das Team von der Oberelbe gerichtet, welches in diesem Jahr im Oberhaus der Deutschen Sprintelite im Rudern startet.

Nach harter Arbeit im Winter und zufriedenstellenden Tests im Frühjahr sind die Athleten um Trainer Oliver Klunker bestens für einen erfolgreichen Saisonstart gewappnet. In den letzten Wochen arbeitete die Mannschaft nochmals intensiv an ihrer Spritfähigkeit. Die traditionelle Dresdner Regatta, wurde zugunsten eines Trainingslagers ausgelassen und die Mannen verbrachten jede freie Minute in ihrer Canaletto.
Trainer Oliver Klunker ist dabei sehr optimistisch gestimmt: „Die Jungs sind topfit und ich denke mal, dass sie gleich zum ersten Renntag zeigen wollen was sie können. Das Boot läuft auch in unterschiedlichen Besetzungen sehr gut und wir haben in den letzten Wochen nochmal eine deutliche Steigerung gesehen. Leider hat sich unser Routinier Henry Mirzwa vor 2 Wochen eine schwere Sprunggelenksverletzung zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Aber mit Lars Kaulfuß haben wir einen guten Ersatz, der die Position der Schlagübernahme ebenfalls hervorragend besetzt.“

Der Pirna-Achter ist also trotz Verletzungen in der Stammmannschaft in Topform und bereit in der 1. Liga auf sich aufmerksam zu machen. Das erklärte Ziel ist ein Platz im guten Mittelfeld der Liga. Auch wenn ein Einstand wie in der vergangenen Saison der Traum eines jeden Pirnaer Fans und Aktiven wäre. Dies zu bewerkstelligen dürfte allerdings ein schwieriges Unterfangen werden: „Wir sollten uns erst einmal orientieren und sehen wo wir stehen. Schließlich ist die 1. Bundesliga für uns eine neue Erfahrung, und hier rudern andere Kaliber als in Liga zwei“, so der Trainer weiterhin. Man kann gespannt sein, was Pirnas Vorzeigemannschaft in dieser Saison in der 1. flyeralarm Ruder-Bundesliga leisten wird. 

 

07.05.               Bernburg, erster Test nach dem Trainingslager

Am Wochenende des 5. Und 6. Mai 2012 reisten wir zur traditionellen Ruderregatta nach Bernburg. Auch wenn sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigte, waren alle Athleten guter Dinge, viele Erfolge einzufahren. Unser Verein wurde vertreten durch die Jung-Frauen, die Masters-Mannschaft um Gerold Weigel und Uns.
Am Samstag gingen die Rennen über die 1000m Distanz. Hierbei zeigten wir auch einmal unsere Fähigkeiten im skullischen Bereich (4x-), welche sogleich mit einer Medaille belohnt wurde. Im 4+ mussten wir uns nach einer Kollision mit einem Bernburger Boot mit Rang 2 begnügen. Im Achter sah es dann wieder ganz anders aus. In beiden Rennen konnten wir die Konkurrenz mit über 10 Sekunden Vorsprung auf die Plätze verweisen. Ein deutliches Zeichen, dass das vergangene Trainingslager durchaus Früchte getragen hat und die Mannschaft trotz des vollen Trainingspensums ihre Fähigkeiten abrufen kann.

Sonntag durften wir dann auf der Sprintdistanz ran. Hierzu wurden zur Mittagszeit extra zwei Rennen angesetzt, wo ausschließlich Boote aus der flyeralarm Ruder-Bundesliga starteten. Unsere Gegner waren dabei der Salzlandachter und der „Protected Gold-Achter“ aus Dresden. Das erste Renne konnten wir mit einer guten halben Bootslänge Vorsprung gewinnen. Im zweiten Sprint kollidierten wir mit dem Salzlandachter, worauf das Rennen unter dessen Ausschluss neu gestartet wurde. Das spannende Rennen zwischen uns und Dresden endete mit einem toten Rennen. 


Zum Abschluss des Wochenendes war noch ein Preisgeldrennen im 4+ ausgeschrieben. Dieses wollten wir natürlich mit nach Pirna nehmen, was uns eindrucksvoll gelang.
Zusammenfassen können wir auf eine sehr erfolgreiche Regatta zurückblicken. Man hat gemerkt, dass wir im Trainingslager noch ein bisschen besser zusammen gekommen sind. Ebenfalls ist das Ergebnis im Sprint sehr ordentlich anzusehen, gerade da wir diesen noch nicht trainiert haben. 

 

03.05.               Trainingslager vom 28.04. -  01.05. in Berlin

Zum verlängerten ersten Mai-Wochenende war für uns keine Pause in Sicht. Die freien Tage wurden von uns ausgiebig zum trainieren genutzt. Dazu bezogen wir Quartier beim Richtershorner Ruderverein in Berlin.
Dabei konnte uns das Wetter nicht besser gesonnen sein. Auch wenn es teilweise etwas windig war, konnten wir viele Wasserkilometer verzeichnen. Jeden Tag standen 2 Wassereinheiten auf dem Programm und dazu jeweils noch eine Athletikeinheit. Dass dies schlauchte konnte man Montag früh sehr gut beobachten. Wir waren alle körperlich am Ende, aber doch motiviert, weil jeder wusste was er gemacht hat.
Im Allgmeinen läuft der Achter gut. Auch wenn es hier und da noch ein paar Schwankungen gab, sind wir auf dem besten Wege einen guten Saisonstart in der Bundesliga hinzulegen. 

 

24.04.               Standortbestimmung in Berlin Grünau

Für den Erstligisten sollte es eine erste Standortbestimmung gegen bekannte Teams aus der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) werden. Ebenfalls gemeldet hatte der Berliner Ruderclub sowie der Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge, welcher gleich zwei Boote ins Rennen schickte. Komplettiert wurde das Acht-Boote-Feld vom Ruder-Club Wiking Berlin, der TU Dresden, dem Ruderclub Arkona Berlin und einer Auswahl von U23-Kadersportlern.

Der Vorlauf war noch sehr verhalten. Da das Boot der TU Dresden das Startsignal verpasste, konnten die Pirnaer das Rennen locker herunter fahren und mit Platz drei sicher ins Finale einziehen. Die beiden Rüdersdorfer Boote, der Berliner Ruderclub, Arkona Berlin und die U23-Auswahl erreichten den Endlauf ebenfalls.

Im Finale starteten die Pirnaer um Schlagmann Christopher Gey eher langsam. Nach den ersten Metern lag die Mannschaft noch auf Rang vier. Allerdings gelang es den Athleten, ihre „Canaletto“ ordentlich in Fahrt zu bringen. Nach 400m ging so richtig die Post ab und man lag vor Berlin und Rüdersdorf 1 an zweiter Position. Auch wenn die beiden Liga-Konkurrenten angriffen, um den Pirnaern diese Position noch streitig zu machen, blieb die Mannschaft ruhig und baute ihren Vorsprung bis ins Ziel weiter aus.

Der Pirna-Achter startete also mit einem starken 2. Platz hinter der Auswahl aus U23-Nationalmannschaftsruderern in die neue Saison. Gegen die Mitaufsteiger aus Rüdersdorf und Berlin konnten sich die Mannen gut behaupten. Trainer Oliver Klunker analysierte das Rennen ebenfalls sehr positiv: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Jungs sich so sicher und deutlich, gerade gegen das Berliner Boot, behaupten können. Der Sieg war nie das Thema, da die Gewinner aus dem Leistungssportbereich kommen und in einer ganz anderen Liga rudern. Aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie bereits jetzt im Frühjahr gut harmoniert und das, obwohl wir das Training nicht für diese Regatta ausgerichtet hatten.“ Im siegreichen Boot saßen: Christopher Gey, Henry Mierzwa, Heiner Nitzsche, Lars Kaulfuß, Georg Heidenreich, Stefan Schaaf, Sven Fahner, Marcel Hippel und Stm. Tom Erbrecht.

Die Zeichen für die kommende Saison stehen also sehr gut. Am nächsten Wochenende werden die Athleten wieder nach Berlin fahren. Diesmal allerdings zum viertägigen Trainingslager. Wasserkilometer sind weiterhin oberste Priorität und die Berliner Gewässer bieten dafür beste Bedingungen.

Vom 05.-06.05.2012 ist die Mannschaft bei der Bernburger Ruderregatta mit von der Partie, wo man die ersten Sprintrennen der Saison fahren und natürlich auch gewinnen möchte.

Neben dem Pirna-Achter waren auch die Masters-Ruderer, die teilweise im RBL-Team mitrudern, erfolgreich:
Sieg im MM8+ B für Thomas Hermann, Heiner Nitzsche, Sven Fahner, Stefan Sieber, Lutz Hoffmann sowie Henry Mierzwa im MM8+ C

 

André Sieber wurde am 21.04.2013 mit seinem Zweier-ohne-Partner Philipp Naruhn Deutscher Vizemeister bei den Kleinbootmeisterschaften in Duisburg. Nach klaren Siegen im Vorlauf, Viertel- und Halbfinale musste sich die Zweier-Paarung aus Pirna und Halle nur Anton Braun und Felix Drahotta, Olympia-Siebte von 2012, geschlagen geben. Mit dieser Leistung setzte André ein erneutes Achtungszeichen in Richtung Nationalmannschaft. Herzlichen Glückwunsch!

15.04.         Frühtest in Köln

Unser Teammitglied André Sieber aus Pirna hat für Furore bei der Kleinbootüberprüfung des DRV in Köln gesorgt. Mit seinem Hallenser Zweier ohne Partner Philipp Naruhn erruderte er sich einen starken vierten Platz im A-Finale und sprengte somit die Phalanx der in Dortmund tranierenden Boote.

Nach einem dritten Platz im Vorlauf und einem zweiten Platz im Zwischenlauf meldete André nun mit diesen überragenden Leistungen Amsprüche für einen Platz in London bei Olympia an! Insbesondere die kämpferische Einstellung wurde auch von Bundestrainer Hartmut Buschbacher gewürdigt.  Da noch kein Boot nominiert wurde, blickt die Crew des Pirna8ers nun erwartungsvoll auf die Meldungen für die nächsten Weltcups in Belgrad, Luzern und München. Wenn André seine tollen Leistungen nun bestätigt, ist ihm ein Patz in London sicher! Wir freuen uns alle für ihn und hoffen, dass der Pirna8er im Herbst bei den RBL-Stationen in Duisburg, Münster oder Hamburg, von einem olympischen Teilnehmer (und Medallienträger) verstärkt wird! 

 

02.04.         Sportler des Jahres 2011 

Am 31.03.2012 fand im sächsischen Dippoldiswalde die Ehrung zur Wahl der Sportler des Jahres 2011 statt. Pirnas Ruderer waren in allen drei Kategorien (Sportler, Sportlerin, Mannschaft) vertreten, was wieder einmal für die starke Aufstellung unseres Vereins spricht.

Der Pirna-Achter konnte sich über einen super 2. Platz in der Mannschaftswertungerfreuen. Es waren lediglich 40 Stimmen, die uns zum 1. Platz fehlten. Sieger wurde das Bobteam Friedrich, welches im vergangenen Jahr zahlreiche Siege im Europacup einfuhr und mit dem neuen Nachwuchsstar im deutschen Bobsport, Francesco Friedrich, sehr starkbesetzt ist. Der dritte Platz ging an das Bobteam von Cathleen Martini. Wir können uns also als „Sieger der Sommersportarten“ betrachten. Ein sehr schöner Erfolg für uns, den wir würdig feierten.

Ulrike Törpsch belegte bei den Frauen den 3. Platz . André Sieber rangierte auf Platz 6 bei den Männern. Auch in diesen beiden Kategorien machten die Wintersportler das Rennen. Umso höher sind unsere Platzierungen einzuschätzen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern und Fans, die ihre Stimmen für uns abgegeben haben. 

 

27.03.        Pirnaer Ruderer starten in die Wassersaison 2012

Am 25.03. fand beim Pirnaer Ruderverein 1872 e. V. das alljährliche Anrudern statt. Wieder einmal konnte man sich über bestes Frühlingswetter und viele Besucher freuen. Auch bekannte Gesichter aus Politik, Wirtschaft und Sport besuchten den Traditionsverein unterhalb der alten Stadtbrücke. So ließen es sich der Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig, Pirnas Oberbürgermeister Peter Hanke und Heiko Weigel, Beigeordneter im Landratsamt, nicht nehmen, ihre Erfolgswünsche für die kommende Saison an den Verein zu richten. Weitere namhafte Gäste waren Dietmar Wagner, Geschäftsführerdes Kreissportbundes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Helmut Gregert und Oliver Wehner, Mitglieder des Sächsischen Landtages.

Die Ruderer konnten sich in diesem Jahr wieder über ein neues Boot freuen. Der Gig-Vierer „Jörg Müller“ wurde vom Ehrenvorsitzenden, Siegfried Hanus, feierlich getauft.

Im Anschluss an den offiziellen Teil, ging es zur ersten gemeinsamen Ausfahrt auf die Elbe. Danach wurde der sonnige Nachmittag bei Kaffee und Kuchen genossen.

Es geht also wieder los in Pirnas Erfolgsverein. Der Vorstand und die Aktiven hoffen auf ebenso erfolgreiche Wettkampfergebnisse wie in den Vorjahren. Hierbei sind wieder alle Augen auf den Nachwuchs und natürlich den Pirna-Achter, welcher in dieser Saison in der 1. flyeralarm Ruder- Bundesliga startet, gerichtet. Auch hofft man noch auf die mögliche Olympiateilnahme von Kadersportler André Sieber, welcher es sich nicht nehmen lies, zum Saisonauftakt im Pirnaer Ruderbootshaus vorbei zu schauen.

 

 24.01.          Leistungstest Januar 2012

Am 21.01.2012 stand der erste Leistungstest in diesem Jahr an. Die Überprüfung erfolgte auf der 5000m Strecke, um einen ersten Richtwert der individuellen Leistungsstände zu erhalten. Mit von der Partie war SZ-Reporter Ronny Zimmermann, um auch die Leser der Sächsischen Zeitung über das Wintertraining des Pirna-Achters zu informieren.

Die Tagesbestzeit legte Stefan Schaaf auf´s Parkett. Mit 16:23,4 min zeigte er deutlich, dass er über Weihnachten gut gearbeitet hat. Aber auch der Rest der Mannschaft schlug sich wacker. Zwar ist zu erkennen, dass die Weihnachtsgänse noch an der einen oder anderen Stelle etwas behindern, aber mit den dargebotenen Zeiten kann man durchaus zufrieden sein.

Im Anschluss an den Test gab es noch eine kurze Besprechung, in welcher der Kurs für das neue Wettkampfjahr besprochen wurde. So wird Ende April ein Trainingslager über 4 Tage in Berlin oder Pirna stattfinden, um die nötigen Wasserkilometer im Frühjahr zu bringen.
Auch die "Canaletto" ist wieder flott. Die geringe Ausbesserung, welche an der Trennstelle nötig war, wurde fertig gestellt und sie liegt wieder gut behütet in der Bootshalle.

 

20.12.         Pirna-Achter zu Gast bei "Zeitlupe"

Am 6. Dezember war der Pirna-Achter zu Gast bei Zeitlupe, das Volksbank Pirna Sportgespräch. Berichtet wurde über die Saison 2011 und ein ausblick auf das Jahr 2012 in der Elitklasse der Ruderbundesliga gewagt. Alles zu sehen unter http://www.pirna-tv.de/?p=4995

20.12.         Pirna-Achter zu Gast bei "Zeitlupe"

Am 6. Dezember war der Pirna-Achter zu Gast bei Zeitlupe, das Volksbank Pirna Sportgespräch. Berichtet wurde über die Saison 2011 und ein ausblick auf  das Jahr 2012 in der Elitklasse der Ruderbundesliga gewagt. Alles zu sehen unter http://www.pirna-tv.de/?p=4995

03.12.   

31.10           Erfolgreiches Saisonende

Am 29.10.2011 starteten wir zum 37. Dresdner Elbepokal. Unsere Ziele waren klar gesteckt: Sieg und Bestzeit. Bei schönstem Herbstwetter und leichtem Schiebewind standen die Zeichen sehr gut, diese Ziele zu erreichen. Der "fliegende" Start gelang gut. Das nur fünf Sekunden vor uns gestartete Boot aus Bernburg konnten wir innerhalb des ersten Kilometers überholen. Das Rennen verlief zufrieden stellend, auch wenn das Boot leicht nach Backbord abkippte. Doch die Entschlossenheit der Mannschaft und Tom’s super Fahrlinie brachten uns am Ende einen klaren Sieg vor Bernburg. Auch die Gesamtbestzeit auf der 5000m Strecke war uns sicher. Mit 13:11,06 Minuten haben wir unseren letzten Wettkampf gewonnen und können auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken.

Fast direkt im Anschluss fand auch die letzte Ausfahrt des Pirnaer Rudervereins 1872 e.V. statt. Am Reformationstag, der in Sachsen ein Feiertag ist, trafen sich die Aktiven bei bestem Kaiserwetter um noch einmal gemütlich auf der Elbe zu rudern. Auch unsere CANALETTO wurde noch einmal zu Wasser gelassen. Diesmal durfte allerdings die Teamleitung an die Riemen greifen. So konnten Bine, Karsten und Olli auch einmal erfahren, wie es ist, in unserem Flaggschiff zu rudern und wie es sich die 350 m oder 30 Schläge im Bundesliga-Tempo anfühlen.

 

23.10        Letzter Kraftakt - 5000m

Am kommenden Wochenende findet der für uns in diesem Jahr letzte Wettkampf auf dem Wasser statt. Zum traditionellen Rennen um den Elbepokal, möchten wir mit den Dresdner Fledermäusen noch die offene Rechnung aus Passau begleichen. 5000m ist für uns in diesem Jahr eine eher ungewohnte Distanz. Auch wenn das Training in den letzten Wochen hätte optimaler laufen können, sind wir doch hochmotiviert und optimistisch die Saison mit einem weitern Sieg abzuschließen.

Am Montag dem 31.10.11 findet dann auch gleich die letzte Ausfahrt des Pirnaer Rudervereins im Jahr 2011 statt. In gemischten Bootsklassen soll es noch einmal mit vielen Booten elbaufwärts gehen. Der Verein freut sich auf eine große Beteiligung. Im Anschluss wird noch der Rest von der Aufstiegsfeier verspeist um dem Regattajahr einen würdigen Ausklang zu geben 

 

10.10.         Erfolgreicher Citylauf und geniale Aufstiegsparty

Der 8. WGP-Citylauf in Pirna ist Geschichte und war für die Ruderer des Pirna-Achter ein weiterer Erfolg. In der Kategorie Sportvereine belegte die Mannschaft mit Startläufer Konrad Wende, André Sieber, Christopher Gey, Georg Heidenreich, Olaf Hanus, Erik Petri, Marcel Hippel, Stefan Schuster, Lars Kaulfuß und Schlussläufer Stefan Schaaf einen sensationellen 3.Platz. Schneller waren nur die Teams vom LSV Pirna und dem Skiclub Niedersedlitz. In der Gesamtwertung der insgesamt 44 gestarteten Mannschaften belegte der Pirna-Achter den 6. Platz. ... eine beachtliche Leistung. Somit haben die Jungs bewiesen, das sie nicht nur schnell rudern, sondern auch noch laufen können.

 

Gleich einen Tag später hatte der Pirna-Achter zu seiner RBL-Aufstiegsparty eingeladen. Ca. 50 Sponsoren, Freunde und Fans der Mannschaft nutzten die Gelegenheit und kamen trotz des nicht so tollen Wetters im Bootshaus vorbei. Es war ein bunter Mix aus Jung und Alt, was für eine sehr angenehme Atmosphäre sorgte.
Die vom RBL-Team liebevoll hergerichtete Drachenboothalle sowie die Grillerei im ganz lockeren Stil kam bei allen Gästen sehr gut an. Es wurde viel gelacht, erzählt und natürlich auch getanzt.

Absolutes Highlight des Abends war unumstritten die von Mierze und Olaf geführte Versteigerung von u.a. historischer Ruderkleidung des SC Einheit Dresden, alten DDR-Rudersportheften, handsignierten Holzriemen und modisch hergerichteten - mit Uhrwerk versehenen - Rollsitzen. Der beachtliche Erlös dieser Versteigerung kommt zur einen Hälfte der PRV-Jugend und zur anderen Hälfte dem RBL-Team zugute. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich an dieser Aktion beteiligt haben. Es war ein riesen Gaudi für einen guten Zweck.
Im Laufe des Abends lockerte die Stimmung immer weiter auf und auch das Tanzbein wurde bis in die frühen Morgenstunden geschwungen.

Alles in allem war diese Party ein voller Erfolg. Nun steht für den Pirna-Achter noch der Elbepokal Ende Oktober auf dem Plan, bevor man sich ins harte Wintertraining stürzt, um für die neue Saison gewapnet zu sein.  

 

06.10.         Laufen statt Rudern

Am Freitag dem 7. Oktober findet in der Pirnaer Innenstatt bei Fackelschein der Citylauf statt. Bei diesem stehen sich die regionalen Vereine, Mannschaften und Organisationen in einem Teamwettkampf gegenüber. Gelaufen werden 10 Runden als Staffellauf von denen jede ca. einen Kilometer misst.

Natürlich ist der Bundesliga-Aufseiger mit von der Partie. Wir wollen zeigen, dass wir Athleten sind und durchaus noch andere Fähigkeiten haben als nur zu Rudern. Start der Veranstaltung ist 20 Uhr auf dem Pirnaer Marktplatz. Wir freuen uns über jeden Zuschauer der uns oder die Mannschaft des Pirnaer Rudervereins lauthals anfeuert.

 

27.09.          Sachsenmeister 2011

Die Frauen haben es vorgemacht, nun mussten die Männer nachlegen. Eine durchaus machbare Angelegenheit gegen die Mannschaften vom DRC, DRV und der USV-TU Dresden. Nachdem die Sitzplätze im Pirnaer Boot zwischen 11 "Bewerbern" auf dem Ergometer ausgefahren wurden, gingen die besten acht Männer an den Start.

Im Vorfeld der Regatta konnte man auf der RBL-Facebook-Seite diese Zeilen lesen: "Gleich drei RBL-Achter kämpfen um die Krone von Sachsen: Die euphorisierten Männer des Pirna8er vom PRV, die unglücklichen Absteiger mit Wut im Bauch vom DRC-Achter und natürlich das orange-schwarze Jagdgeschwader der Fledermäuse mit dem Weltmeister der Herzen Karl Schulze an Bord..."

Bei bestem Wetter und gleichen Bedingungen für alle, warteten alle Anwesenden am Ufer auf dieses letzte Rennen. Selbst der "Sparingssteuermann" Olaf Hanus, Teamleiter Dr. Karsten Günther sowie Ronald "Major" Megier, Heiner und Hermi ließen es sich nicht nehmen, extra für dieses Rennen in Eilenburg aufzuschlagen und sich dieses Spektakel anzuschauen. Bei 500m war vom Ufer noch nicht klar auszumachen, welcher Achter vorn lag. Doch je weiter die Boote sich dem Ziel näherten, umso mehr stachen die gelb-roten Farben des PRV ins Auge. Eine Länge Vorsprung und eine saubere Rudertechnik brachten die Pirnaer ins Ziel, gefolgt vom DRC-Achter, dem Fledermausachter und dem DRV. Es hätte kein schönerer Abschluss dieser Landesmeisterschaften für den Pirnaer Ruderverein sein können, bei der auch die Kinder und Jugendlichen viele Siege und sehr gute Platzierungen erringen konnten.

Im Männerachter saßen: Lars Kaulfuß, Georg Heidenreich, Peter Laschinski, Matty Hähling, Stefan Schaaf, Konrad Wende, Henry Mierzwa, Christopher Gey und Stm. Tom Erbrecht

Am Vortag haben die Pirna-Mädels gegen das Ruderbundesligateam der Frauen (Kaffeemacher-Achter) vom DRC mit 0,53s gewonnen. Einen Herzlichen Glückwunsch auch an Sabine Smolka, Laura Schramm, Sabine Hering, Ulrike Törpsch, Alessandra Ullrich, Barbara Stehr, Andrea Lessau, Grit Husseck und Steuerfrau Paula Korn.

Pirna hat gezeigt, wer in Sachsen die Nase im Achtergeschäft vorn hat. Diese Ergebnisse lassen vor allem für den Pirna8er auf spannende Rennen in der 1. Bundesliga hoffen.

 

21.09.           Landesmeisterschaften Eilenburg        

Am kommenden Wochenende (24./25.09.11) finden die 20. Landesmeisterschaften auf der Kiesgrube in Eilenburg bei Leipzig statt. Auch der Pirna-Achter wird sich im traditionellen Vereinsachterrennen dem Starter stellen. Da man sich erneut die Krone des Landesmeisters aufsetzen möchte, wurden die Sitzplätze im Vorfeld auf dem Ergometer (1000m) ausgefahren. 11 Ruderer haben sich beworben, die besten acht werden am Sonntag, 13.55Uhr, gegen die Achter von der TU Dresden, dem Dresdner RC und dem Dresdner RV antreten.

Es wäre ein super Saisonabschluss, wenn den Pirnaern dieser Sieg noch gelingt. 

  

19.09.     Pirnas Ruderer feiern großes Vereinsfest nach einer erfolgreichen Saison

 Am vergangenen Wochenende fand beim Pirnaer Ruderverein das alljährliche Ruderfest statt. Die Bedingungen hätten besser nicht sein können. Es ist fast so als hätten die Ruderer jedes Jahr aufs Neue die Sonne für genau dieses Wochenende gepachtet. Wie in den voran gegangen Jahren strahlte die Sonne wieder und machte allen Beteiligten und Besuchern Lust auf den Rudersport.


Wie in jedem Jahr startete der Tag mit der Fun Staffel, einem sportlichen Wettkampf, bei welchem Athletik, Geschick und Kenntnisse um den Rudersport gefragt sind. Im Anschluss dieser stand das erste Highlight des Tages auf dem Programm: Die Vereinsmeister wurden ermittelt.
 
Danach fand die traditionelle Regatta im Rahmen des Ruderfestes statt. Bei dieser weiß im Voraus noch keiner, mit wem er rudern wird. Die Mannschaften werden nach dem Zufallsprinzip gelost. Dabei kam es zu einer interessanten Mischung von Masters, Junioren, Mädchen, Jungen, Männern und Frauen und sogar international wurde gemischt. So nahmen auch die Sportfreunde aus Usti nad Labem mit am Ruderfest teil und mischten ordentlich mit.

 
Die Stimmung war super und die Sonne legte im Laufe des Tages noch ein wenig zu. Bei Kaffee und Kuchen konnte man an der Elbe dann zum Nachmittag das Highlight des Tages genießen. Der kürzlich in die 1. flyeralarm Ruder-Bundesliga aufgestiegene Pirna-Achter trat gegen eine gemischte Mannschaft von Masters und Junioren des PRV an. In einem sehr spannenden Rennen konnte sich der Erstligist durchsetzen. Natürlich standen die Recken auch dem Publikum Rede und Antwort. So fand der neue Achter des Rudervereins besonderes Interesse bei den Besuchern.

 
Der Pirnaer Ruderverein bedankt sich ganz herzlich bei allen Besuchern für das entgegengebrachte Interesse und die hohen Besucherzahlen. Ein weiterer Dank des Vorstandes gilt besonders den fleißigen Helfern, ohne deren Hilfe die Umsetzung der Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

 

13.09.        Ruderfest in Pirna

Am kommenden Wochenende (16./17.09.2011) findet das alljährliche Ruderfest des Pirnaer Rudervereins 1872 e. V. statt.

Den Auftakt bildet am Freitag ein geselliger Kinder- und Familiennachmittag mit Gig- und Drachenbootausfahrt sowie geselliges Beisammensitzen am Abend.

Am Samstag, ab 10 Uhr, beginnt der Wettkampfteil des Festes. Neben zahlreichen Vierer- und Achterrennen, werden auch wieder die Vereinsmeister in verschiedenen Altersklassen ermittelt.

Der Pirna-Achter wird sich am Nachmittag ab 13.30 Uhr mit seiner CANALETTO präsentieren und Interessierten und Schaulustigen Rede und Antwort stehen. Als kleines Highlight wird es gegen 15.30 Uhr ein Demonstrationsrennen zwischen zwei Bundesliga-Achtern geben.
 

Natürlich wird im Anschluss noch der Aufstieg des Teams in die 1. flyeralarm Ruder-Bundesliga gefeiert.

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und ein gutes Gelingen. 

 

05.09.        Ja - Wir sind jetzt in der 1. Bundesliga

Es ist geschafft. Das was zum Anfang der Saison noch niemand gedacht hatte, ist Wirklichkeit.

- Der Pirna-Achter ist ab nächstem Jahr erstklassig -


Es war ein Renntag voller zittern und bangen. Die letzte der fünf RBL-Stationen fand auf dem Elfrather See in Krefeld statt. Nachdem wir im Viertelfinale nur Platz 3 belegten, ging es wieder nur um Platz 5-8. Rüdersdorf war sicher aufgestiegen und standen auf unserer Seite. Hätten die Randberliner das Halbfinale gegen Hameln gewonnen, wäre es eine halbe Stunde eher sicher gewesen, dass wir aufsteigen. Doch wir mussten abwarten. Nachdem wir uns Platz 5 sichern konnten lagen wir nur noch an der Regattastrecke und warteten auf das große Finale zwischen Berlin und Hameln. Und dann war der Moment da: “Und gewonnen hat Berlin!“ tönte es aus dem Lautsprecher. Somit war unser 3. Tabellenplatz sicher und wir waren aufgestiegen. Es war ein Moment den man nur schwer beschreiben kann. Unseren Schlagmannn hat es glatt vom Rollsitz gehauen. Jubel, Freude, Erleichterung. Mierze hatte Tränen in den Augen - mehr muss man wahrscheinlich an der Situation nicht beschreiben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten, Fans, Mitstreitern , Sponsoren und Beobachtern, für eine wahnsinnige Saison. Ein besonderes Dankeschön von der Mannschaft geht vor allem an die Teamleitung. Karsten und Bine: Sie haben sich um alles gekümmert und uns ein Rundum Sorglospaket geboten, wodurch wir nur noch rudern mussten. Aber auch an Trainer Olli ein herzliches Dankeschön für seine Nerven und Mühen, aus uns so ein tolles Team zu formen - DANKE!

Aber auch unsere Konkurrenten möchten wir danken. Allen voran dem Rüdersdorfer RV Kalkberge. Eine Mannschaft, die immer mit auf unserer Seite stand und uns mit motiviert hat. Auch danken wir dem Hauptstadtachter, dass sie das Saisonfinale in Krefeld gewonnen haben und somit auch einen Beitrag zum Aufstieg geleistet hat. Wir freuen uns auf spannende Duelle in der ersten Liga 2012.

 

01.09.      Klares Ziel: Aufstieg

Am kommenden Wochenende ist es nun soweit. Der letzte Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga steht an. Diesmal geht es für uns nach Krefeld. Unser Ziel ist ganze klar und einfach formuliert: AUFSTIEG!
Die letzte Saison war für uns in vielen Hinsichten eine neue Erfahrung. Aber das wohl überraschendste, nicht nur für uns, ist dass, was wir in der Bundesliga geleistet und im Verein bewegt haben. Diese Leistungen möchten wir am letzten Renntag mit dem Aufstieg krönen.
Es wird nicht leicht werden. Hameln sitzt uns mit nur 3 Punkten Rückstand dicht im Nacken und wird uns das Leben schwer machen. Aber klein bei geben steht absolut nicht zur Devise. Mit viel Konzentration und Schweiß haben wir die letzten Wochen nochmals zugepackt. Auch wenn es in Hamburg nicht so gelaufen ist, wie wir uns das erhofft haben, lassen wir uns davon nicht einschüchtern.
Gehen wir das Finale an, zeigen dass wir in die erste Liga gehören und machen unseren Bartschi stolz!


Riemen und Dollen Bruch!

 

29.08.      Platz 5 in Hamburg

Am vergangenen Wochenende stand der 4. Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga in Hamburg auf dem Programm. Hochmotiviert reisten wir in der Hansestadt an. Die 280m lange Strecke war in unseren Augen ein Vorteil für uns, weil wir so unsere Startstärke ausnutzen konnten.
Im Zeitlauf war unser Gegner sofort der Berliner Ruderclub. Leider konnten wir dieses Rennen nach einem Krebs beim Start nicht mehr gewinnen und fuhren die fünft schnellste Zeit. Nachdem wir das Achtelfinale gewinnen konnten standen uns im Viertelfinale die Rüdersdorfer gegenüber. Diese waren an diesem Wochenende mit ihrem Fanbus angereist. Leider konnten wir unsere Startstärke nicht ausnutzen und mussten uns den auf Bahn 1 fahrenden Randberlinern geschlagen geben. Unsere Medaillenhoffnung war dahin. Im Halbfinale konnten wir dann die Fledermäuse distanzieren und in kleine Finale um Platz 5 einziehen. Unterstützt vom Rüdersdorfer Fanclub konnten wir auch dieses gegen Lübeck deutlich gewinnen.

Wir waren mit großen Zielen nach Hamburg gereist. Leider konnten wir diese nicht realisieren und stehen nun auf Tabellenplatz 3, punktgleich mit Rüdersdorf. Hameln wurde an diesem Tag Vierter und rückt nun bis auf 3 Punkte an uns heran.
Das Saisonfinale in Krefeld ist in einer Woche. Es ist also nicht mehr viel Zeit. Für uns ist es nun wichtig, dass wir mental mit der Situation klar kommen und uns von dem Ergebnis in Hamburg nicht entmutigen lassen. Rudern können wir, dass wissen alle und das haben wir auch oft genug bewiesen- jetzt müssen wir dies nur noch einmal.
Es wird also sehr spannend in Krefeld. Unser Ziel bleibt der Aufstieg und dafür werden wir alles geben.
Vielen Dank an die Sponsoren des Frischobstes und an den Rüdersdorfer Fanclub, welcher sich super für die Unterstützung von Hannover revanchiert hat.

 

26.08.     280 Meter in Hamburg

Der Pirna-Achter konnte 3 von 5 Renntagen bereits erfolgreich absolvieren. Am Anfang der Saison war das Team in rot-gelb noch ein völliger Neuling im Bundesligageschehen, machte jedoch sofort am ersten Renntag in Frankfurt deutlich, dass mit ihnen zu rechnen ist und fahren nun ganz oben um den Aufstieg in die erste Liga mit.

Doch bis dahin ist es noch etwas harte Arbeit, denn bekanntlich schläft die Konkurrenz ja nicht. Auf der Binnenalster will das Team von Trainer Oliver Klunker wieder auf einen Podestplatz fahren. Es heißt also wieder vom Zeitlauf an volle Fahrt voraus. Der Trainer sieht die Chancen als sehr gut an, dieses Ziel zu erreichen „Hamburg ist mit 280 Metern die kürzeste Strecke in dieser Saison. Dies kommt uns sehr entgegen, weil wir doch zu den startschnellsten Teams gehören und die anderen Mannschaften nicht soviel Zeit haben unseren Vorsprung am Start wieder einzuholen“, erklärt er.

Auch die Mannschaft möchte natürlich wieder auf dem Podest stehen. So waren die Ruderer mit der goldenen Ananas in Hannover doch nicht ganz so zufrieden und möchten wieder zeigen warum sie Aufstiegsfavorit sind. 

 

08.08. Goldene Ananas in Hannover 

Am 6. August durften wir zum 3. Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga in Hannover antreten. Hinter der Kulisse des Maschseefestes war eine gute Stimmung an der Regattastrecke garantiert. Doch trotzdem war für uns das Highlight des Renntages der mitgereiste Fanbus. So starteten ca. 50 unserer Anhänger um 4 Uhr morgens in Pirna um uns anzufeuern. Der rot-gelbe Pulk war weithin sichtbar und hörbar und trug uns sofort zur schnellsten Zeit im Time-Trial. Super Start, die Stimmung war super. Auch das Achtelfinale konnten wir gewinnen.

Doch dann begann der schwere Teil des Tages. Im Vierteilfinale stand das an diesem Tage sehr starke Boot aus Hameln als Gegner an. Leider mussten wir diesen den Vortritt lassen. Doch mit dem 2. Platz war noch alles offen und wir waren unter den Top 4. Das Halbfinale sollte ein vorgezogenes Finale werden. Pirna gegen Berlin. Spitzenreiter gegen den direkten Verfolger. Die Fans wurden noch einmal etwas lauter und machten deutlich wer wenigstens an der Regattastrecke der klare Favorit war. Doch auch hier konnten wir den späteren Tagessieger nicht schlagen. Im Rennen um Platz 3 konnten wir auch dir Heimmannschaft aus Hannover nicht schlagen, was uns den etwas undankbaren 4. Platz bescherte.
Dennoch haben wir wichtige Punkte im Aufstiegskampf gesammelt. Konnten sogar Rüdersdorf (5.) etwas distanzieren und stehen weiterhin auf dem       2. Tabellenplatz.

Das absolut riesige Dankeschön gilt natürlich unseren mitgereisten Fans….Leute, das war einsame Spitze- DANKE. Wir hätten euch gerne eine Medaille geholt, doch das war uns leider nicht vergönnt. Aber wir geben unser Bestes um dies in Krefeld zu schaffen. Ebenfalls gilt unser Dank unsere Sabine, für die Organisation des Fanbusses und dessen reibungslosen Ablauf. 

 

05.08.       Ziel: Top 3

Am 06.08. startet der Pirna-Achter beim 3. Renntag der flyeralarm Ruderbundesliga auf dem Maschsee in Hannover.
Unserer Ziele sind klar geseckt…Wieder auf das Podest fahren. Durch die mitreisenden Fans im Fanbus aus Pirna sehen wir diesem Ziel sehr optimistisch entgegen. Das sehr gute Training der letzten Wochen bestärkt uns darin nochmals.
Lassen wir uns auf den Wellen der Fangesänge tragen und wagen doch langsam einmal vom Aufstieg zu träumen.
Auf einen erfolgreichen Renntag…Riemen und Dollen Bruch!

 

23.07.      Ballen statt in die Riemen legen

Am Samstag sollten eigentlich wieder 2 Trainingseinheiten auf dem Wasser stattfinden. Leider konnten wir diese aufgrund des aktuellen Wasserstandes und des vielen Treibgutes nicht durchführen. Die Elbe macht uns als mal wieder einen Strich durch die Rechnung des Trainingsplanes. Aber wer wären wir denn, wenn uns da nichts einfallen würde. Also ging es einmal hinter das Bootshaus auf den Fußballplatz, wo Steuerborder gegen Backborder ein Fußballmatch der Superlative bestritten. Nach vielen genialen Spielzügen, Tricks und Finten ging der Sieg dann letztlich an das Team „Steuerbord“ (5:4). Im Anschluss fand noch eine kurze Videoauswertung der Rennen von Münster statt. 

17.07.      Der König vom Kalksee 2011 ist gefunden!    

Was für ein spannendes Finalrennen, Rüdersdorf gegen Pirna. Die Auswertung des Zielfotos konnte keinen Sieger ermitteln, beide Achter gleich auf. Das Zielgericht musste die Zeit des Zeitfahrens dazuziehen. Der Pirna-Achter war dort 0,7sek schneller.

Ein besonderer Sieg war dies für Henry Mierzwa, der seinen Titel verteidigen konnte und sich nun zweifacher König nennen kann. Zudem saßen diesmal die beiden Wurzner, Hans Hörig und Alexander Schmidt, mit uns im Boot, da wir durch die Urlaubszeit ein wenig personalgeschwächt sind. Beide konnten sich aber bestens in die Mannschaft einfügen und mit zum Sieg beitragen. Vielen Dank für diese Unterstützung.

10.07.      Keine Eintagsfliege in Frankfurt

Am 09.07. konnten wir zum 2. Renntag der flyeralarm Ruderbundesliga zeigen, dass das Topergebnis in Frankfurt kein Zufall war. Mit einem souveränen Sieg im Zeitlauf und einem knappen Erfolg im Achtelfinale starteten wir super in den Wettkampf.


Bereits im Viertelfinale kam es dann zum ersten Showdown des Tages. Tabellenführer gegen den Zweitplatzierten - Pirna gegen Berlin. Hierbei konnte sich der Hauptstadtachter durchsetzen.
Das Halbfinale sah aus wie in Frankfurt, wo wieder einmal auf Rüdersdorf stießen. Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass der Ausgang wie in Frankfurt gewesen wäre. Leider war dem nicht so und wir standen im Finale um Platz 3.
In diesem konnten wir die, an diesem Tag starke Mannschaft aus Duisburg klar schlagen und uns somit die Bronzemedaille sichern.

 
Natürlich ist das ein super Ergebnis, auch wenn wir die Tabellenführung an Berlin abgeben mussten und nun auf Platz 2 stehen. Allerdings sind wir der Meinung, dass noch etwas mehr drin gewesen wäre, wenn wir unsere technischen Schlampereien noch in den Griff bekommen und konstant sauber rudern. Aber wir fiebern sehr positiv dem nächsten Renntag in Hannover entgegen, wo wir vor unseren, hoffentlich zahlreich mitgereisten, Fans zeigen können, was wir drauf haben.


Erneut bedanken wir uns bei unseren Sponsoren für die bereitgestellten Äpfel und Bananen, dem Wasser und natürlich besonders für die elektrolythaltigen Erfrischungsgetränke nach dem Renntag.

 

05.07.      Countdown zum 2. Renntag

Es sind nur noch 3 Tage, dann heisst es wieder knüppeln bis der Arzt kommt.
Am 9.07. findet auf dem Aasee in Münster der 2. Renntag der flyeralarm Ruderbundesliga statt.
 

Die Mannschaft ist in einer Topform. Auch wenn das Wasser in den letzten Wochen sehr schwer zu handhaben war, sind wir mehr als guter Dinge. Das Boot lief auch bei starkem Wellengang, Hagel, Gewitter und orkanartigen Böen. Damit sollten wir eine mehr als solide Grundlage haben, das Boot, bei wahrscheinlich wesentlich besseren Bedingungen, auf Höchstgeschwindigkeit zu beschleunigen. Es gilt die Tabellenführung zu verteidigen und zu zeigen, dass Frankfurt keine Eintagsfliege war.

Die Rennen sind natürlich wieder im Live-Ticker unter     www.ruder-bundesliga.de     zu verfolgen.

 

19.06.     Pirnas Flaggschiff lockt auch die Zuschauer zum Stadtfest

Am 19.06.2011 präsentierte sich die Bundesligamannschaft des Pirnaer Rudervereins auf dem traditionellen Stadtfest Pirna. Mit Großem Interesse wurde unsere CANALETTO von den Besuchern begutachtet. Die Jüngsten konnten auch mal Probesitzen…Vielleicht werden einige ja später einmal auch in diesem Boot Siege einfahren. Auch die mitgebrachten Ergometer wurden gut genutzt. So konnte jeder einmal probieren, wie es sich auf einer Rudermaschine sitzt.

Wir bedanken uns vielmals für das entgegengebrachte Interesse. Weiterhin gilt der Dank auch dem Orga Team vom KSB, die sich wirklich große Mühe gegeben haben uns in Szene zu setzen. Ebenfalls gilt unser Dank Barbara Stehr, für Bereitstellung ihres Autos zum Ergometertransport und für die Betretuung der Ergometer.

 

18.06.     techem-Sprintcup in Bad Lobenstein

Beeindruckend wurde die Siegesserie im Sprint  fortgesetzt. Auf der 350m Distanz gewann der Pirna-Achter vor dem Stuttgart-Cannstatter Ruderclub und dem Ligakonkurenten aus Esslingen / Stuttgarter RG. So konnte sich die Mannschaft weiter auf den nächsten Renntag der Ruderbundesliga in Münster am 09.juli vorbereiten.

 

14.06.     Regatta in Bad Lobenstein und Stadtfest Pirna 

Nach dem grandiosen Sieg zum 1. Renntag der Flyeralarm Ruderbundesliga in Frankfurt, startet der Pirna-Achter am Samstag, 18.06.2011, auf der traditionellen Regatta in Bad Lobenstein/Türingen. Beim Nachtsprint über 350m will sich die Mannschaft erneut beweisen und sich zusätzliche Wettkampfhärte für die kommenden Renntage holen.

 
Am Sonntag, 19.06.2011, präsentiert sich die Mannschaft zwischen 12 und 15 Uhr an den Elbwiesen zum Pirnaer Stadtfest. Das Flaggschiff "CANALETTO" kann hautnah betrachtet werden und Interessierte können sich einmal selbst auf dem Ruderergometer mit der Rudertechnik vertraut machen. Zu technischen Details und weiteren Fragen wird die Mannschaft Rede und Antwort stehen. 

  

05.06.     Veni vidi vici

Der erste Renntag der „flyeralarm“ Ruderbundesliga ist Geschichte. Und man kann es kaum glauben…

Wir stehen an der Spitze der 2. Liga. Wir waren selber überrascht. Im Vorlauf gewonnen und die dritt beste Zeit hingelegt. Dann ging es im Achtelfinale gegen die Fledermäuse, Esslingen und den RC Witte. Erneut siegreich. Im Viertelfinale konnten wir uns gegen den Zeitfahrsieger aus Hameln, Dortmund und Lübeck behaupten. Mit diesem Sieg war uns auch ein Platz unter den Top 4 sicher. Was wir am Anfang des Tages noch nicht einmal in Ansätzen gedacht hätten, war eingetreten. Wir fuhren gleich an unserem ersten RBL- Renntag mit um die Medaillen.
Das Halbfinale sollte hart werden. Wir mussten gegen Rüdersdorf ran. Sie wollen aufsteigen, wir sind die Neueinsteiger. Aber mit einem hauchdünnen Vorsprung, konnten wir unseren Platz im A-Finale sichern und um den Sieg mit rudern.
Im Finale ging es gegen den BRC. In Rüdersdorf fuhren die Berliner noch in einer anderen Liga. Heute nicht. Nach dem Start lag der BRC in Führung. Doch konnten wir gegen halten und auf den letzten 100m noch einmal angreifen- Erfolgreich. Somit war die Sensation perfekt.

Pirna gewinnt in Frankfurt den Auftakt in der RBL und ist somit Tabellenführer der 2. Liga.

Es ist für uns alle eine große, mehr als erfreuliche Überraschung. Wir haben gezeigt, was wir können und sind nun hoffentlich auf dem Radar aller Mannschaften.
Sehen wir, was die nächsten Renntage noch an Überraschungen bereit halten und trainieren erst einmal fleißig und konzentriert weiter.
Wir bedanken uns bei allen, die sich während des Tages immer wieder nach dem Stand der Dinge erkundigt, uns Glück gewünscht und sicherlich die Daumen gedrückt haben. Auch bedanken wir uns für das bereitgestellte Wasser, was bei den heißen Temperaturen vom Wochenende bitter nötig war.

 

22.05.     Pirna ist schnellster sächsischer Bundesligaachter auf der Elbe

Am 21./22. 05. Fand die 122 Dresdner Ruderrgegatta statt. Bei besten Bedingungen trafen die drei sächsischen Bundesligaachter auf der 1000m- Strecke aufeinander. Hierbei konnten wir uns in einem packenden Finale mit 0,2 s den Sieg vor den Fledermäusen, dem DRC und dem DRV sichern.

Die Leistung sowie das Training der vergangenen Woche zeigen, dass Rüdersdorf keine Eintagsfliege war und wir nun davon ausgehen können, dass der Knoten geplatzt ist. 

20.05       Pirna-Achter startet bei 122. Dresdner Ruderregatta

Ein erneutes Kräftemessen der Pirnaer RBL-Achtercrew wird es am Sonntag, den 22.05.11, vor der Kulisse des Blauen Wunders in Dresden geben. Start des traditionellen Offenen Vereinsachter-Rennens ist 14.35Uhr. Vier sächsische Achter stellen sich dem Starter, darunter der Fledermaus-Achter, direkter Ligakontrahent vom USV TU Dresden. Weitere Gegner des Pirnaer Flaggschiffs werden der DRC-Achter, der in der 1. Liga der flyeralarm Ruderbundesliga startet, und eine junge Mannschaft vom Dresdner Ruderverein sein.
Da alle vier Boote auf der Elbe zu Hause sind, wird sich zeigen, welcher Steuermann seine Crew am besten im momentan sehr flachen Fahrwasser ins Ziel führen kann.
Bereits am Samstag startet ein Teil der Pirnaer Mannschaft in anderen Bootsklassen und kämpft um Siege und Medaillen.

15.05. Licht am Ende des Tunnels

Beim ersten Kräftemessen im Sprint konnten wir am 14.05. zum ersten mal auf der Kurzstrecke zeigen, was wir anderen Bundesligaachtern entgegen zu setzen haben. Auf dem Kalksee fand im Rahmen der Rüdersdorfer Frühregatta der Nacht-Sprint statt. Mit von der Partie waren die Ligakonkurrenten aus Rüdersdorf, vom Berliner Ruderclub, die Fledermäuse und die RG Wiking Berlin. Nachdem wir im Vorlauf die Fledermäuse und das 2. Boot aus Rüdersdorf auf die Plätze verwiesen hatten, hieß das Finale Pirna, BRC, Rüdersdorf und die Fledermäuse. Hierbei mussten wir uns ausschließlich dem starken Boot vom BRC geschlagen geben.
Am Sonntag ging es dann noch einmal auf die 1000m Strecke. Dabei belegten wir den 3. Platz hinter dem erneut siegreichen Boot aus Berlin und dem Rüdersdorfer Achter.
Als Resümee des Wochenendes ist zu sagen, dass nach dem Debakel von Berlin eine deutliche Steigerung zu erkennen ist. Man hat gemerkt, wie die Mannschaft zeigen wollte, was sie drauf hat. Wenn wir weiterhin so konzentriert und aggressiv rudern und technisch noch etwas sauberer werden, brauchen wir uns definitiv nicht zu verstecken.

13.05.

Diesen Samstag findet das erste Kräftemessen der RBL-ACHTER in Rüdersdorf statt!

Mit dabei die Bundesligamannschaften des Berliner Ruderclub, der RG Wiking, den Fledermäusen aus Dresden, zwei Booten des Rüdersdorfer Ruderverin und der Pirna8er. das Sprintduell beginnt 18:30.

 

03.05.        Schiffbruch in Berlin

Am Wochenende vom 31.04.-01.05. fand die traditionelle Berliner Frühjahrsregatta an. Das diese ein Debakel für den neu formierten Pirnaer Achter werden sollte, hatte keiner geahnt….Im Vorlauf rausgeflogen. Es ist noch viel zu tun und es hat uns deutlich gezeigt, dass wir sehr stark an uns arbeiten müssen.
Positiv zu erwähnen ist der Sieg der RBL-Athleten im 4+

18.04        Inn-River-Race Passau am 16.April 2011

Am vergangenen Wochenende fand in Passau das traditionelle Inn- River-Race statt. Natürlich waren die Pirnaer Athleten zahlreich vertreten. So starteten insgesamt 9 Boote mit Pirnaer Beteiligung, wovon wiederum 5 reine Vereinsboote des Pirnaer Rudervereins waren.
Bei angenehmen, teils wolkigen Bedingungen ging es auf dem Inn auf die Strecke von 5500 Meter. Diese war gleich der erste Meilenstein für den Bundesligaachter in dieser Saison. Das Team bestehend aus Christopher Gey, Henry Mirzwa, Heiner Nitzsche, Erik Petri, Georg Heidenreich, Lars Kaulfuß, Konrad Wende, Thomas Hermann und Stm. Tom Erbrecht, konnte seinen Lauf im Seniorenachter in 17:09,9 vor der Renngemeinschaft aus Pirna und Wurzen sowie dem Passauer Boot gewinnen
Der Pokal für die schnellste Gesamtzeit auf dem Inn ging an den Fledermausachter aus Dresden, welcher durch die Pirnaer Athleten Olaf Kaulfuß und Peter Lachinsky sowie Heike und Uwe Wiedner gestärkt wurde. Sie ruderten die Tagesbestzeit von 16:54,9 vor dem Münchner Ruderclub. Der Pirnaer Bundesligaachter musste sich in dieser Wertung mit einem, für die Athleten nicht zufrieden stellenden, 3. Platz begnügen.
Leider konnten wir das für uns gesteckte Ziel des Gesamtsieges nicht erreichen. Wir haben noch einiges bis zum Bundesligastart zu tun, bleiben aber zuversichtlich. 

02.04.       Es geht voran!

Das Anrudern ist Geschichte, nun gilt es, die im Winter geschaffenen Grundlagen aufs Wasser zu bringen. Dafür stand uns am Samstag ein harter Tag bevor. Wasserkilometer mussten geschafft und der neue Achter in Fahrt gebracht werden. So absolvierten wir gleich drei schweißtreibende Trainingseinheiten. Aber bei schönstem Frühlingswetter war das kein Problem. Auch wenn es hier und da noch nicht ganz rund läuft, sind wir sehr optimistisch, bis Passau fit zu sein.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim „Dolle“-Team für die kulinarische Unterstützung.

  

Anrudern - PRV

am Sonntag, 27.März 2011, 13.30 Uhr
vor dem Bootshaus des Pirnaer Ruderverein 1872

Liebe Ruderkameradinnen, Ruderkameraden, Gäste und Sponsoren,

wir starten wieder in das neue Ruderjahr und sind begeistert einen neuen Achter für unseren Verein in Dienst stellen zu können. Das wurde möglich durch eine großzügige Spende der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und Spenden zahlreicher Vereinsmitglieder.
Zusammen mit vielen Gästen, unseren Sponsoren, Eltern und Freunden erleben wir die

- Eröffnung der Saison durch Johannes Zeibig, Vorsitzender des PRV
- Grußworte unserer Gäste, Sponsoren, sowie Ehrungen
- Trainingsverpflichtung der Aktiven
- Bootstaufe des neuen Achter
- Vorstellung der Mannschaften und der Crew der Ruderbundesliga.

Im Anschluss eröffnet der neue Achter die erste gemeinsame Ausfahrt der Aktiven.

Für das leibliche Wohl sorgt einmal mehr unsere Gaststättencrew der „Dolle“.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme, natürlich in den Rot-Gelben Vereinsfarben.

Mit rudersportlichem Gruß